Unterstützung für die Flüchtlingshilfe

Mit insgesamt 20 000 Euro unterstützt der Rotary Club Reutlingen-Tübingen Nord zwei Projekte der Flüchtlingshilfe. Je 10 000 Euro gehen an die Initiative Brenzgemeinde Reutlingen und an Refugio e.V. Tübingen.

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Es sind die größten Einzelspenden, die der Rotary Club Reutlingen-Tübingen Nord an lokale Hilfsprojekte vergeben hat. "Uns geht's um die Integration", betont Rotary-Club-Vorsitzender Werner Gamerdinger. Mit dem Geld wolle man daher ganz bewusst Institutionen und ehrenamtliches Engagement für die Flüchtlingshilfe finanziell unterstützen.

Die Entscheidung für die beiden Projekte sei einstimmig getroffen worden, sagte Gabriele Sonntag, Beauftragte für Gemeindienst beim Rotary Club, die auf die sehr hohe Spendenbereitschaft der Clubmitglieder für die beiden ausgewählten Projekte verwies. Für Rotary-Mitglied Susanne Schöpfer, die sich selbst in der Brenzgemeinde in der Flüchtlingsarbeit engagiert, ist die Integration der Flüchtlinge eine "riesengroße Aufgabe".

10 000 Euro gehen an die Initiative Brenzgemeinde Reutlingen, für die Diakon Eberhard Schütz am Dienstagnachmittag die Spende entgegennahm. Mit dem Geld solle, so Schütz, Flüchtlingen die Möglichkeit gegeben werden, ihre angefangene Schul- und Berufsausbildung abzuschließen. Teile der Summe sollen aber auch in Kleinkredite für Flüchtlinge fließen, damit diese die Zeit besser überbrücken können, bis sie staatliche Leistungen erhalten. Die Spende sei, sagte Schütz, aber auch wichtig als nach außen hin sichtbares Zeichen der Anerkennung für die Arbeit der Ehrenamtlichen.

Ebenfalls mit 10 000 Euro bedacht wurde der seit Anfang 2015 bestehende Tübinger Ableger des Stuttgarter Vereins Refugio e.V., der sich um traumatisierte Flüchtlinge kümmert. Mit dem Geld, so der stellvertretende Vereinsvorsitzende Dr. Jörg Lamparter, sollen Dolmetscher bezahlt und auch Fahrtkosten für Arztbesuche übernommen werden. Weiter können damit Gruppenangebote unterstützt und Hilfe in Notlagen geleistet werden. Die Spende werde nicht, darauf wies Lamparter ausdrücklich hin, für das Gehalt der vier hauptamtlichen Mitarbeiter verwendet. Diese werden über Beiträge des Europäischen Flüchtlingsfonds, des Landes und der beiden großen Kirchen finanziert.

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