Und wieder eine Akkordeonale

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  • Erweitert die stilistische Bandbreite des traditionellen Bajan-Instruments: Thilo Plaesser. Fotos: pr/franz.K 1/2
    Erweitert die stilistische Bandbreite des traditionellen Bajan-Instruments: Thilo Plaesser. Fotos: pr/franz.K
  • Feinsinnige Grooves aus finnischen Wäldern: Teija Niku. 2/2
    Feinsinnige Grooves aus finnischen Wäldern: Teija Niku.
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Am Donnerstag, 9. April, 20 Uhr, ist die Akkordeonale wieder zu Gast im franz.K. Das internationale Akkordeon-Festival hat bereits viel dafür getan, das Image des oft belächelten und als uncool geltenden Instruments kräftig aufzupolieren. Denn die Vielseitigkeit des Instruments zieht sich durch alle Kulturen und Stilarten: Volksmusik, Folk, Rock, Pop, Klassik und Jazz, ja sogar der Rap hat es für sich entdeckt. Zum siebten Mal hat der Niederländer Servais Haanen Musiker aus verschiedensten Ländern eingeladen. Das Programm bietet einen Mix aus vielen Ziehharmonika-Klängen - Avantgarde aus dem Kaukasus, Virtuosität mit Herz aus Irland, feinsinnige Grooves aus den finnischen Wäldern, ein aus der Art geschlagenes deutsches Bajan und niederländische Klangästhetik, garniert mit Posaune, Geige und Drehleier. Kennzeichnend für die Akkordeonale ist nicht das Vorführen einzelner Akkordeon-Stile, sondern die Begegnung der Musiker in einem lebendigen Wechsel aus Solos und Ensemblestücken. Im Zusammenspiel verweben sich die vielfältigen Klangmöglichkeiten. So entsteht auch Neues, Unerhörtes. Folgende Gastsolisten sind dabei: Teija Niku (Finnland), David Yengibarian (Armenien), Niamh Ní Charra (Irland), Thilo Plaesser (Deutschland) und Servais Haanen (Niederlande). Als Begleitmusiker wirken mit: Sigrún Kristbjörg Jónsdottir (Island) auf Posaune und Violine sowie Elke Rogge (Deutschland) an der Drehleier.

Teija Niku (Finnland) hat einen Master-Abschluss der berühmten Sibelius-Akademie in der Tasche. Die gefragte Solistin spielt Nordischen und Balkan-Folk, aber auch Tango und Musette. Sie hat mehrere Alben vorgelegt und ist auf dem Computerspiel "Angry Birds" zu hören. David Yengibarian (Armenien) ist ebenfalls studierter Akkordeonist, seine Vorliebe liegt bei Jazz, argentinischem Tango und armenischer Volksmusik. Die mehrfach preisgekrönte Solistin Niamh Ní Charra (Irland) spielt Concertina und Geige. Jahrelang war sie mit Riverdance-Shows unterwegs, auch mit The Chieftains und Carlos Nu·es. Thilo Plaesser (Deutschland) hat eigentlich Klavier, Orgel und Orchesterleitung studiert. Mittlerweile widmet er sich ganz dem Bajan, dessen Stilspektrum er mit Fado, Tango, Blues, orientalischer, keltischer Musik und Country erweitert. Bleibt noch Servais Haanen (Niederlande): Er ist künstlerischer Leiter der Akkordeonale, komponiert die Ensemblestücke und führt durchs Programm - oft mit knochentrockenem Humor.

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