TUS Metzingen sahnt richtig ab

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  • „Leidenschaft ist für uns ganz wichtig“:  Anna Loerper, die Mannschaftsführerin der TuSsies, im Gespräch mit Matthias Klumpp, über das Erfolgsgeheimnis der Metzinger Handballerinnen. 1/4
    „Leidenschaft ist für uns ganz wichtig“:  Anna Loerper, die Mannschaftsführerin der TuSsies, im Gespräch mit Matthias Klumpp, über das Erfolgsgeheimnis der Metzinger Handballerinnen. Foto: 
  • Dieter Baumann bereicherte den Abend mit kabarettistischen Einlagen und kleinen Sticheleien. 2/4
    Dieter Baumann bereicherte den Abend mit kabarettistischen Einlagen und kleinen Sticheleien.
  • Für Marian Spannowsky, der derzeit in den USA weilt, nahmen seine Eltern den Preis in Empfang. 3/4
    Für Marian Spannowsky, der derzeit in den USA weilt, nahmen seine Eltern den Preis in Empfang.
  • Karl-Heinz Walter (rechts) und Matthias Klumpp gratulieren Stefanie Kuhnert zum ersten Platz bei den Damen. 4/4
    Karl-Heinz Walter (rechts) und Matthias Klumpp gratulieren Stefanie Kuhnert zum ersten Platz bei den Damen.
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Es war durchaus unterhaltsam, wie sich Moderator Matthias Klumpp und  DB – „Dauerbrenner“– Dieter Baumann bei der Sportlerehrung  des Sportkreises Reutlingen  im Kulturzentrum franz.K die Bälle zuspielten.  Am Freitagabend ging es nicht nur darum, die erfolgreichsten Sportler des vergangenen Jahres im Landkreis Reutlingen  auszuzeichnen. Es gab  auch zahlreiche Sonderpreise für jene, die sich über den Sport hinaus gesellschaftlich engagieren. So war an jenem Abend Tina Turners Hymne „Your simply the best“ immer wieder zu hören.

Große Gewinner des Abends waren – zur Freude der anwesenden TuS-Vorsitzenden und Metzinger Bürgermeisterin Jacqueline Lohde – die Sportler der TuS Metzingen. Bei den Herren siegte mit  80 Punkten der Speerwerfer Marian Spannowsky, der derzeit in Los Angeles studiert und trainiert. Dafür durften seine Eltern  den Preis auf der Bühne in Empfang nehmen.

Mit nur einem Punkt Rückstand wurde der BMX-Fahrer Marcel Schill vom TSV Betzingen Zweiter. Schills größter Wunsch: einmal wie sein Vorbild Luis Bretauer bei Olympia starten. Auf dem dritten Platz  landete mit 61 Punkten  der Reutlinger Tennisspieler Michael Berrer.

Bei den Mannschaften setzten sich die Handballerinnnen der TuS Metzingen, die TuSsies, klar  mit 117 Punkten durch – Basis für den Sieg der Pink-Ladies war die Deutsche Vizemeisterschaft und der Einzug ins EHF-Pokalfinale.Es folgten das Damen-Leichtathletik-Team der TuS (42 Punkte) und die  Siebenkämpferinnen des Metzinger Vereins (40 Punkte).

Allein die Triathletin Stefanie Kuhnert vom VfL Pfullingen konnte die Metzinger Dominanz durchbrechen, als Viertplatzierte in der Frauengesamtwertung der Amateurinnen beim Ironman-Wettbewerb auf Hawaii. Ein „richtig grandioses Erlebnis“, schwärmte die Pfullingerin, die an ihrer Sportart die Abwechslung schätzt.

Kuhnert siegte deutlich mit 87 Punkten vor der Metzinger Leichathletin  Sophie Hamann (77 Punkte) und der Reutlinger Judoka Jennifer Schwille vom Sportcentrum Kustusch (61 Punke).

Juniorsportlerin des Jahres ist Lara Gekeler. Die Turnerin vom VfL Pfullingen, deren Lieblingsgerät der Schwebebalken ist,  setzte sich gegen den erst 13-jährigen Fechter Colin Grundler aus Pliezhausen und Catrin Gorzelik vom DAV Reutlingen durch, deren Leidenschaft dem Sportklettern gilt.

Die Rad- und Triathlongruppe der TSG Reutlingen Inklusiv erhielt den Sonderpreis für Behindertensportler. „Wirbelwind“ Sabine Zeller-Rauscher wurde unter anderem für ihr Engagement als Flüchtlingsbeauftragte der TSG Münsingen ausgezeichnet. Für zwei Afghanen ist hier das Laufen ein Mittel zur Integration, der Sport wirke hier als  „wichtiger gesellschaftlicher Kitt“, betonte der Sportkreisvorsitzende Karl-Heinz Walter.

Das Stichwort „Integration“ wiederum nutzte  Dieter Baumann um von seiner „Integration“  in die Trainingsgruppe der kenianischen Läufer zu berichten. Mit Humor erzählte er, wie er damals an einem kleinem Qualifikationsrennen teilnahm, das er, der Olympiasieger von Barcelona, als 84 unter 150 Startern beendete. Eine Zahl, die bis heute ein gewisses Trauma hinterlassen hat.

Eine mit einem Geschenkkorb verbundene Anerkennungsurkunden  für langjährige aktive Mitarbeit im Sportkreis gab es für den  91-jährigen Metzinger Walter Euchner. „Der Sport ist das Rostschutzmittel für unsere eiserne Gesundheit“, sagte Walter in seinem Schlusswort.  Nicht ohne zuvor den zahlreichen Sponsoren gedankt zu haben, ohne welche diese Ehrungen und die damit verbundenen Geldpreise nicht möglich wären.

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