Tue Gutes, pflanz einen Obstbaum!

Die Ideen und Projekte für den nachhaltigen Umgang mit Umwelt und Natur sind vielfältig. Weil die Qual der Wahl schwer fiel, wurden deshalb beim 16. Umweltwettbewerb zig Teilnehmer ausgezeichnet.

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Kreis und Kreissparkasse sehen das Engagement in Sachen Umweltschutz sowie den nachhaltigen Umgang mit der Natur gern. Dementsprechend lassen sie sich nicht lumpen, wenn es um die Auszeichnung guter Ideen oder patent umgesetzter Aktionen geht.

Bei der Verleihung des 16. Umweltschutzpreises gestern konnten sich gleich mehrere Kindergärten, Schulklassen, Verbände, Einzelne oder Interessensgemeinschaften über erste, zweite, dritte sowie Sonder- und Anerkennungspreise freuen. Wobei die Preisgelder von 100 bis 1500 Euro reichten.

"Die Jury hatte eine schwierige Aufgabe", meinte Landrat Thomas Reumann im altehrwürdigen Sitzungssaal des Landratsamts angesichts der 39 Wettbewerbsbeiträge. Letztlich wurden 19 Einreichungen berücksichtigt.

Wie wichtig diese Ideen und Projekte sind, machte Reumann am Beispiel des Weltrekord-Springers Felix Baumgartner fest. Seien die Fernsehbilder mit Blick ins Weltall und auf die Erde doch Anlass zur Demut gewesen und der bekannten Erkenntnis, dass es keinen Ersatzplaneten gebe. "Wir müssen mit dem auskommen, was wir haben", sagte der Landrat deshalb. Doch angesichts begrenzter Ressourcen und Flächen könne jeder etwas tun, was nun auch die neuerliche Auflage des Umweltwettbewerbs zeige.

Die Jury hatte die unterschiedlichsten Beiträge zu bewerten. Die reichten von sanftem Tourismus über Umweltpädagogik bis hin zur Einrichtung eines Bienenhotels, das ein Nachwuchsimker baute.

Während drei dritte Preise an die Waldwichtel Reutlingen, die Uhlandschule in Neuhausen sowie an die Uhland-Grundschule in Pfullingen gingen, belegten der Obst- und Gartenbauverein Altenburg, die Betzinger Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins sowie die Gustav-Mesmer-Realschule in Münsingen den zweiten Platz.

Das Projekt "Sternenpark Schwäbisch Alb" rund um den Hobbyastronomen Matthias Engel, das sich ehrenamtlich für den Erhalt der Nachtlandschaft engagiert, erhielt gestern genauso einen ersten Preis wie der Grabenstetter Baumwart Georg Lamparter. Der 84-Jährige hat im Lauf seines Lebens nicht nur hunderte Bäume gepflanzt und damit zum Erhalt des Kulturguts Streuobst sowie dessen Wiesen beigetragen. Er gab den Gästen der Preisverleihung gestern Nachmittag vor allem eines mit auf den Weg: "Wenn Sie etwas Gutes tun wollen, pflanzen Sie einen Obstbaum!"

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Kommentare

17.10.2012 12:07 Uhr

Bäume pflanzen

Hallo alle

Da muss ich gleich an Felix Finkbeiner denken:
http://www.plant-for-the-planet.org/de/
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/mein-weg/felix-finkbeiner-ein-junge-fuer-eine-million-baeume-1893568.html

Schöne Grüße

Johannes

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