TSV übernimmt Pflege des Kunstrasenplatzes Sportbetrieb im Arbachtal wird komplettiert

Verwaltung und TSV haben zusammen mit dem WLSB und einem Juristen Richtlinien für die "Pflege der Sportplätze durch den Verein" erarbeitet.

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Der Spielbetrieb auf den drei neuen Sportplätzen im Arbachtal wird nach und nach in Form gegossen. Zusammen mit dem Württembergischen Landessportbund WLSB und einem eigenen Rechtsanwalt waren Gemeindeverwaltung und TSV der Frage auf der Spur: Wer pflegt künftig die Sport- und Außenanlagen im Arbachtal?

Die verbindliche Vergabeordnung lässt einen Freiraum für Leistungen bis zu einem Wert von 10 000 Euro zu. Damit, sagt der TSV, kommt der Verein beim Striegeln des Kunstrasens und dem Einpflegen von Granulat hin. Der größere Teil der Pflegearbeiten in Höhe von rund 35 000 Euro für die Außenanlagen, Rasenmähen und die Generalüberholung der Anlagen einmal im Jahr wird von der Gemeinde künftig beschränkt ausgeschrieben.

Im Nachtrag zum Haushaltsplanentwurf 2015 genehmigte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung mit zehn zu sieben Stimmen eine Überdachung für den Zuschauerbereich, dem SPD-Antrag folgend. Gegen den Vorschlag von Verwaltung und Ausschuss wurden hierfür im laufenden Haushalt 20 000 Euro eingestellt.

Nicht passieren lassen wollte das Gremium eine Finanzspritze in Höhe von 700 Euro für die Sportvereine. Die Gemeindeverwaltung hatte im vergangenen Jahr die Hallen-Nutzungsgebühren neu kalkuliert. Die FWV-Fraktion stellte den Antrag, den Vereinen die anfallenden Mehrkosten im Rahmen der Vereinsförderung wieder zu erstatten.

"Spezialförderung" oder nicht, CDU-Gemeinderat Florian C. Weller sah darin ein "völlig falsches Signal: Erst wird die Hallenplanung der Teuerungsrate angepasst, dann nimmt man das wieder zurück."

Die CDU-Fraktion hatte vorgeschlagen, den Haushalt 2015 von rund 200 000 Euro Kosten für die weitere Sanierung der Günther-Zeller-Halle zu entlasten. Vorgesehen sind im laufenden Jahr Brandschutzmaßnahmen, die energetische Sanierung der Foyer-Fassade und der Einbau einer behindertengerechten Toilette. Das soll so auch umgesetzt werden.

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