Tour zum südlichsten Turm des Albvereins

Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins hatte zu einer Tour auf die Adelegg eingeladen. Dieser Bergstock ist ein alpiner Ausläufer der Nagelfluhkette und ein Grenzmassiv zwischen dem württembergischen und bayerischen Allgäu.

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Die Pfullinger Albvereinler unterwegs im Allgäu.  Foto: 

Die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins hatte zu einer Tour auf die Adelegg eingeladen. Dieser Bergstock ist ein alpiner Ausläufer der Nagelfluhkette und ein Grenzmassiv zwischen dem württembergischen und bayerischen Allgäu. Trotz der tropischen Temperaturen fanden sich 22 Wanderfreunde ein, um mit den Wanderbegleitern Eugen Kupriss und Gerhard Stolz eine Kammwanderung zu machen. Mit dem Omnibus fuhren die Albvereinler nach Rimpach.

Im kleinen Weiler Ellmeney besuchten sie als erstes eine kleine Kapelle. Eine Nachbarin, die ehrenamtlich dieses Kleinod betreut, erläuterte den Pfullingern die beachtlichen Kunstwerke, die man hier nicht vermutet hätte. Vor allem die bäuerliche Frömmigkeit, die dieses Gotteshaus ausstrahlt, beeindruckte sehr.

Dann wurden die Wanderschuhe geschnürt und es ging über die offenen Almflächen. Durch die Alpe Herrenberg, die letzte bestehende württembergische Alm, führt der Hauptwanderweg 5, der von Pforzheim zum Schwarzen Gratturm verläuft. Auf einem schmalen Wanderpfad, der durch Wald führte, erreichten die Wanderer einen Tobel, der die zerstörerische Kraft des Wassers aufzeigte.

Weiter auf einem Forstweg gelangten sie zur jetzt aufgeforsteten Zengerlesalpe mit einer kleinen Holzkapelle. Auf schattigem Waldboden wurde dann die Mittagsrast eingenommen. Nach kurzer Zeit war dann die ehemalige Schletteralm erreicht. Um 1900 war sie ein beliebtes Ziel für Wanderer und Skifahrer.

Ein letzter Anstieg brachte die Pfullinger dann hinauf zum Schwarzen Grat mit seinem 28 Meter hohen Aussichtsturm, dem südlichsten Turm des Schwäbischen Albvereins. Nach einer erfrischenden Pause im Schatten des Turms ging es dann steinig bergab zum Wenger Egg. Diese Alpe, auf bayerischer Seite der Adelegg, wird noch voll bewirtschaftet. Auf einem serpentinenreichen Weg gelangten die Wanderer dann nach Wengen, wo der Bus auf sie wartete. Bei der Einkehr in Zwiefalten waren sich alle einig, trotz der Hitze einen schönen Wandertag erlebt zu haben.

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