Tag der Sicherheit

Einen großen Tag rund um die Sicherheit im Straßenverkehr präsentiert die Verkehrswacht am kommenden Sonntag - mit viel Aktionen und Infos.

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Das Programm beim Sicherheitstag der Kreisverkehrswacht Reutlingen-Münsingen an der Reutlinger Kreuzeiche zwischen Freibad und Stadion ist vielfältig und äußerst gehaltvoll: Davon können sich die Besucher selbst überzeugen, zum Beispiel mit einem Aufprallsimulator.

Dieser Aufprallsimulator beweist, wie sich zu spätes Bremsen oder zu schnelles Fahren beim Auffahrunfall auswirkt. Ein Alkoholsimulator und "Rauschbrillen" veranschaulichen hingegen die Folgen von Alkohol- oder Drogengebrauch. Selbst aktiv werden können die Besucher am Sonntag, 16. September, auch bei diversen Reaktionstests oder am so genannten Gefahrsinntrainer.

Mehrmals zeigen die Sicherheitstrainer an diesem Tag Fahrübungen mit Motorrad und Auto, die dann auch erläutert und moderiert werden. Der Reutlinger "Round Table" beteiligt sich ebenfalls an diesem sonntäglichen Sicherheitstag und weist mit einem Lastwagen auf die Gefahren des "toten Winkels" hin: "Jährlich gibt es etwa 150 Unfälle, wenn Lkw-Fahrer beim Abbiegen Radfahrer übersehen", betont Christoph Wilke als "Tisch"-Mitglied. Vor allem Kinder - aber auch erwachsene Radler, Mofa- und Motorradfahrer - seien von dieser Gefahr des "toten Winkels" betroffen.

Warum, das wird schnell deutlich, wenn man die Fahrerkabine eines Brummis und den neben der Beifahrertür stehenden Radfahrer sieht: Der Lastwagenfahrer kann den anderen Verkehrsteilnehmer dort gar nicht sehen. "Wichtig ist deshalb für den Radfahrer, den Blickkontakt zum Lasterlenker zu suchen", so Wilke.

Beim Sicherheitstag am Sonntag, 16. September, werden zwischen 11 und 17 Uhr natürlich auch jede Menge Informationen zur Kreisverkehrswacht selbst präsentiert, zu den beiden mobilen Verkehrsschulen, zur Radfahrausbildung oder auch zur Bedeutung von Sicherheitsgurten und Fahrradhelmen - jeweils mit recht eindrücklichen Tests. "Und es werden auch Pedelecs gezeigt und die Unterschiede zwischen den Fahrrädern mit elektrischer Unterstützung und denen mit Anfahrhilfe", erläutert Thomas Steigenberger von der Kreisverkehrswacht.

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