Stufe für Stufe zum Ziel

"Gesunde Gemeinde - Gesunde Stadt im Landkreis Reutlingen": Im Mai möchte die Gemeinde Eningen dieses Zertifikat als Qualitätssiegel für die gut vernetzten Strukturen des Gesundheitswesens bekommen.

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Beirat Volker Feyerabend, Christine Biswenger, Ute Kohfink-Traugott und Veronika Bittner-Wysk (von links) vom Gesundheitsforum Eningen e.V. haben ein gemeinsames Ziel.  Foto: 

Federführend für die Bewerbung zur Zertifizierung war ein Arbeitskreis, an dem das Gesundheitsforum Eningen e.V. aktiv beteiligt ist. Auch in diesem Jahr steht die konsequente Weiterführung des Projekts auf der Agenda des Vereins ganz oben. So wurde es bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Gesundheitsforums e.V. im Januar dieses Jahres beschlossen.

Im Gesundheitsforum, das es bereits seit 1997 gibt, sind inzwischen knapp 60 Mitglieder organisiert, zumeist aktiv im Gesundheitswesen Tätige, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das Gesundheitsbewusstsein der Menschen zu stärken - vor allem durch Aufklärung und Information. Im Oktober werden sie Mitveranstalter des Gesundheitstages in Eningen sein, eine Veranstaltung rund um das Thema Gesundheit mit Fachvorträgen, Workshops und Informationsangeboten in der HAP-Grieshaber-Halle, heißt es in einer Mitteilung.

Aber der Gesundheitstag ist nur eine von vielen Aktivitäten des Vereins. Rund um das Jahr koordinieren die Mitglieder zahlreiche Veranstaltungen und Vorträge, zu denen jeder Wissensdurstige willkommen ist. Auch die Vereinsbroschüre und das Nachschlagewerk "Gesundheitsführer in und um Eningen" soll 2015 in aktualisierter Version neu aufgelegt werden.

Die Homepage des Vereins, auf der sich alle Interessierten über die Gesundheitsangebote in Eningen und die Veranstaltungen des Gesundheitsforums informieren können, wurde bisher allgemein gelobt und wird von den Mitgliedern und vielen Bürgern als Mehrwert für ihr Leben in der Achalm-Gemeinde gesehen, so die Erste Vorsitzende Veronika Bittner-Wysk.

Um all diesen wichtigen Aufgaben adäquat gerecht zu werden, beschlossen die Mitglieder des Gesundheitsforums einen Beirat zu schaffen, der sich im Speziellen auch bei öffentlicher Wahrnehmung, der strategischen Ausrichtung des Vereins und der Zusammenarbeit mit anderen Gremien bemühen soll. Für dieses Amt einstimmig gewählt wurde Dipl.-Betriebswirt Dipl.-Ing. Volker Feyerabend. Seine Beirats-, Netzwerk- und Managementerfahrung soll dabei die Basis für die nächste Entwicklungsstufe des Vereins sein.

Für die Zukunft haben sich die Vereinsmitglieder ambitionierte Ziele gesteckt. Natürlich soll die Zertifizierung Eningens als "Gesunde Gemeinde" weiter unterstützt und die Kooperation mit dem Arbeitskreis ausgebaut werden. Außerdem möchte der Verein seine Ideen über die Grenzen Eningens hinaus tragen und das Gesundheitsbewusstsein der Bürger auch in den Nachbargemeinden schärfen und weitere Mitglieder aus der näheren Umgebung dazugewinnen.

Was aber bleibt, ist das erklärte gemeinsame Ziel, das auch gut verständlich in der Handlungsempfehlung des Landkreises Reutlingen für die Zertifizierung zur "Gesunden Gemeinde" zu lesen ist: "Ziel ist es, sowohl die Transparenz und Qualität von gesundheitsförderlichen Angeboten zu erhöhen als auch deren Weiterentwicklung zu fördern."

In Eningen wird dieses Thema von den Bürgern immer besser und aktiver angenommen. Eningen ist auf einem guten Weg zur gesunden Gemeinde - das Zertifikat wird es bald nach außen sichtbar machen, hofft man.

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