Steil hoch zum Quatre Têtes

Das Partnerschaftskomitee Passy hatte zu einer Wanderung in den Aravis-Bergen eingeladen. Und so machten sich über 30 Teilnehmer aus Pfullingen und Umgebung auf den Weg dorthin.

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Ein bisschen nass und ein bisschen kühl, aber trotzdem schön war das Wanderwochenende in Passy. Foto: Privat

Bange Blicke richteten sich gen Himmel, ob die Wanderung überhaupt stattfinden könne, heißt es in einer Mitteilung des Partnerschaftskomitees. Am nächsten Tag aber lichteten sich die Wolken, die Sonne ließ sich blicken und ein Konvoi von Autos der französischen Gastgeber brachte die Wanderer auf einen Parkplatz in rund 1000 Metern Höhe. Von dort begann der Aufstieg zur Doran-Hütte (1493 Meter), der in knapp zwei Stunden bewältigt wurde.

Am Nachmittag konnte sich jeder je nach Leistungsfähigkeit an den weiteren Aufstieg wagen. Zwei Drittel schafften es tatsächlich, den Gipfel Quatre Têtes (2364 Meter) auf zum Teil steilen steinigen Pfaden zu erreichen. Von dort bot sich ein herrlicher Blick in das Arve-Tal, über dem der Mont Blanc thront. Ein besonderer Applaus galt dem kleinen Max, sieben Jahre alt, der mit seinem Vater den Gipfel bewältigte. Ein fröhlicher Abend auf der Hütte bei gutem Essen, Gesang und Tanz beschloss den Tag.

Nachdem es in der Nacht geregnet hatte, zogen am anderen Morgen Nebelschwaden durch die Berge, die keine gute Sicht verhießen. Trotzdem machten sich die Wanderer an den steilen Aufstieg zur Arête des Saix (1840 Meter). Sie wurden mit einem Blick auf den Mont Blanc belohnt, der sich überraschend in einem Fenster aus Wolken zeigte. Von dort begann der Abstieg über Chalet Mayeres (1563 Meter) zum Parkplatz auf zum Teil erholsamen Waldwegen.

Das um die Mittagszeit geplante Picknick musste wegen des feuchten Bodens in das Foyer des Festsaals von Passy verlegt werden, das nochmals Gelegenheit zu regen Gesprächen und Austausch bot. Am Abend fanden sich gut 80 Gäste und Gastgeber zu einem Fondue Savoyarde in Hotel Centre ein. Der Bürgermeister von Passy, Gilles Petit-Jean, begrüßte die Anwesenden und bedankte sich bei den Vorsitzenden der Komitees Cathérine Parcevau, Dr. Martin Braun und ihren Teams sowie den französischen Gastfamilien für die hervorragende Organisation und Durchführung dieser zwei erlebnisreichen Tage. Für die weniger leistungsfähigen Teilnehmer wurde ein Alternativprogramm mit Besuchen im Alpenmuseum von Chamonix und in einem Tierpark veranstaltet. Hoch beglückt und mit bleibenden Eindrücken machten sich die deutschen Teilnehmer auf die Heimreise, die bei guter Sicht vom Alpenpanorama der französischen und schweizerischen Berge begleitet wurde. Alle waren sich darin einig, dass hiermit ein Stück Vereinszweck, Völkerverständigung und deutsch-französische Freundschaft erreicht wurde.

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