Standort mit Geschichte

Vier Millionen Euro investiert die Baugenossenschaft in den Neubau in der Klosterstraße 1 - ein Haus, in das sie im Herbst selbst einziehen möchte.

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Der Standort am Laiblinsplatz, direkt am Beginn der Klosterstraße, ist durchaus geschichtsträchtig. Denn hier stand einst das Haus der Familie Schlegel, das um 1780 erbaut worden ist und in dem über mehrere Jahrzehnte hinweg ein Spielwarengeschäft beheimatet war.

Im Frühjahr 2011 ist es abgerissen worden, um dem Vorhaben der Baugenossenschaft Platz zu machen. Seit dem vergangenen Sommer wird hier ein Wohn- und Geschäftshaus hochgezogen, in dem sowohl Wohnungen, als auch Läden und Büros eingerichtet werden sollen. Anfang März konnte Richtfest gefeiert werden. Und derzeit läuft der Innenausbau des Hauses, in das die Baugenossenschaft 4,2 Millionen Euro investiert. Eine Investition, die sich schon rentiert hat. Denn die elf seniorengerechten Wohnungen sind allesamt verkauft, der Laden im Erdgeschoss ist bereits vergeben.

"Ganz in der Tradition der Schlegels wird hier ein Spielwarenladen einziehen", erklärt Hans-Ulrich Kiefer, der Geschäftsführer der Baugenossenschaft.

Im Herbst soll der Neubau, dessen vorderer Teil in einem gedeckten Rot gestrichen wurde, bezugsfertig sein. "Bei der Fassadengestaltung und der Farbgebung haben wir uns mit der Stadt beraten. Ein Gespräch, das sehr harmonisch verlaufen ist", wie Kiefer erklärt. Er und seine Kollegen sind mittlerweile so angetan von dem Bau, dass sie bald selbst hier einziehen möchten.

Gerade mal 50 Meter entfernt, am Anfang der Badstraße, hat die Baugenossenschaft jetzt noch ihr Domizil. "Aber die Büros sind schon über 30 Jahre alt und es waren früher eigentlich Wohnungen, die für unsere Bedürfnisse nicht so sehr geeignet sind", so Kiefer. Deshalb zieht die Baugenossenschaft im Herbst in die Klosterstraße 1 um. "Wiederum eine sehr gute Lage mit dem Charme des Zentrums", wie der Geschäftsführer findet.

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