STADTLAUF-SPLITTER

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Über 5000 Zuschauer waren in die Stadt gekommen, um die kleinen und großen Sportler anzufeuern.

Schüler über Schüler

Am stärksten vertreten war beim 22. Altstadtlauf in den Schülerläufen wieder die Freie Evangelische Schule Reutlingen mit 76 Läufern. Auch von der Eduard-Spranger-Schule, der Mörikeschule Sondelfingen, der St. Wolfgang-Schule, vom Johannes-Kepler-Gymnasium, der Hohbuch-Schule, der Freien Evangelischen Schule und der Volksbank Reutlingen waren erfreulich viele Läufer am Start.

Jugend-Wehr in Aktion

20 Jugend-Feuerwehrler waren unter Leitung von Andreas Bleher für die Flatterbänder entlang der 2,48 Kilometer langen Laufstrecke zuständig.

Autos abgeschleppt

Der städtische Vollzugsdienst unter Leitung der Herren Mollenkopf und Drescher war mit acht Leuten im Einsatz. "Um die Strecke frei zu bekommen, mussten wir drei Fahrzeuge abschleppen lassen, von 30 falsch geparkten Autos mussten die Halter ermittelt werden. Dann hatten wir erfolgreich die Strecke leer", bilanzierten sie nach dem ersten der drei Schülerläufe. Für Speis und Trank auf dem Marktplatz sorgte die Narrenzunft Wannweil, Finishergetränke reichten die "IGel" in eigener Regie.

Lumpensammler

Platz gemacht hat der Spitzengruppe aller Läufe ein Daimler-E-Smart als Führungsfahrzeug mit ",IGeL" Michael Röder am Steuer. Dahinter RMC-Motocrosser Mario Kurz auf seiner Yamaha 125 ccm, auf dem Sozius mit Megafon die ebenfalls 17-jährige Claire-Marie Ausmeier. Zu überholende, Ohrstöpsel tragende Teilnehmer, bremsten das Motorrad so manches Mal. Als "Lumpensammler" hinter den jeweils letzten Läufern fungierte Radfahrerin Alexandra Berger von der IGL, die an diesem Tag dank des Sponsors im roten statt in grünen Shirt unterwegs war. An die geschätzten 5000 Zuschauer entlang der Strecke verteilte die IGL hinterher nicht nur Komplimente.

Hohe Frauenquote

Die Frauenquote bei den Zuschauern an der Strecke war während des Bambinilaufs und der Schülerläufe besonders hoch. Dagegen waren bei den vier Läufen die mitrennenden Männer wie üblich deutlich in der Überzahl.

Mitlaufende Eltern

Unangenehm fiel auch diesmal wieder auf, dass etliche mitlaufende Eltern ihre Jüngsten bei den Bambinis und sogar im Schülerlauf D zu schnellerem Laufen antrieben. Eine scheinbar nicht auszurottende Unsitte, die so manches Kind überforderte. Kopfschüttelnd registrierten es die Sanitäter, "unfassbar", empörten sich nicht wenige der Zuschauer.

Rathausspitze

Die Rathausspitze war mit Sportamtschef Uwe Weber als Starter und bei der Siegerehrung sowie Erstem Bürgermeister Robert Hahn als Vertreter von Schirmherrin OB Barbara Bosch bei der Siegerehrung vertreten.

Power-Racer

Die 18 erfolgreich teilnehmenden Power-Racer (Behindertensportler) waren in ihren Läufen von Studenten der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg, Fakultät für Sonderpädagogik, begleitet und einfühlsam betreut worden. Für zusätzliche Stimmung sorgten am Samstag die Lumpenkapelle "Albra-Gugga" an der Laufstrecke sowie die Hip-Hop-Tanzgruppe der TSG Reutlingen inklusiv auf dem Marktplatz.

Bestens moderiert

Fachkundig moderiert wurde die Veranstaltung wie in den Jahren zuvor von IGL-Gründungsmitglied Rolf Steincke. Für 13 Sanitäter des Deutschen Roten Kreuzes, unterstützt von der Johanniter-Unfallhilfe mit Einsatzleiter Alexander Kraus wurde der Altstadtlauf diesmal zu einem eher ruhigen Einsatz. Erfreulicherweise ohne Einlieferung ins Krankenhaus. Mit rund 150 Helfern brachte die Interessengemeinschaft Laufen (IGL) um ihren Vorsitzenden Rolf Jetter die nach den Motocross-DM-Rennen beim 1. RMC Reutlingen, vom 31. Mai/1. Juni, zweitgrößte Reutlinger Sportveranstaltung des Jahres gut über die Bühne. Für Unverständnis sorgte bei vielen Teilnehmern die Tatsache, dass man zum Duschen und Umkleiden statt in die Oskar-Kalbfell-Sporthalle - da ist der Sanitärbereich noch immer nicht fertiggestellt -, wie schon im Vorjahr in die Eichendorff -Realschule pilgern musste.

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