Stadt sagt Rasern den Kampf an

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In diesen Tagen wird die Stadt eine schleifenlose Geschwindigkeitsmessanlage in der Rommelsbacher Straße in Betrieb nehmen. Es ist die erste Anlage dieser Art im Stadtgebiet.

Die Rommelsbacher Straße (L 378) ist die am stärksten befahrene Landesstraße im Stadtgebiet. Auf dem Abschnitt zwischen Föhrstraße und Abzweigung B 464 hat sich die Zahl auch schwerer Unfälle gehäuft. In den vergangenen vier Jahren ereigneten sich hier 66 Unfälle mit einem Sachschaden von zusammen 325 000 Euro. Es waren 47 Verletzte, davon fünf Schwerverletzte zu beklagen. Einen guten Teil dieser Unfälle führt die Polizei in ihrer Statistik auf überhöhte Geschwindigkeit zurück.

Eine Auswertung der gefahrenen Geschwindigkeiten auf diesem Straßenabschnitt im Frühjahr brachte eklatante Geschwindigkeitsüberschreitungen zum Vorschein. An zwei Messpunkten vor und nach dem Tunnel wurden Spitzengeschwindigkeiten von 149 beziehungsweise 164 Stundenkilometern registriert.

Täglich überschreiten mehrere Dutzend Fahrzeuge auf diesem Abschnitt die zulässige Höchstgeschwindigkeit um mehr als 20 Stundenkilometer. Dadurch steigt das Unfallrisiko beträchtlich an. Zudem werden die vielen Anwohner der Rommelsbacher Straße durch unnötigem Verkehrslärm und Abgase belastet. Die Anlage kostet 125 000 Euro und ist bereits aufgebaut.

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