Schwäbische Räume

Im November hat das Atelier Eiting mit einer Ausstellung über den 2009 verstorbenen Pfullinger Künstler Ernst Eiting eröffnet. Ab Sonntag läuft eine Ausstellung mit Arbeiten von Maks Dannecker und Eiting.

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  • . . .Swabian Landscapes" ebenso zu sehen wie Ernst Eitings Schneelandschaft. 2/3
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    Maks Dannecker. Foto: 
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"Swabian Spaces - Swabian Landscapes": Unter dem Motto "Schwäbische Räume - Schwäbische Landschaften" sind ab Sonntag, 8. März, 14 Uhr, Arbeiten von Maks Dannecker und Ernst Eiting zu sehen. Werke, die ihren Reiz aus der verschiedenen Herangehensweise an ähnliche Motive beziehen. "Die Klaviatur der digitalen Fototechnik beherrscht Maks Dannecker perfekt. Mit den daraus resultierenden Möglichkeiten der Abstraktionsverfahren schafft sie neue Räume, teils irritierende, teils scheinbar vertraute Realitäten. Ihr künstlerisches Schaffen bedeutet für die Fotokünstlerin, eine neue, fiktive Welt zu kreieren, die keine belehrenden Utopien vorgibt, sondern die Suche nach der Wahrnehmung erweitern will." Mit diesen Worten charakterisiert die Kunsthistorikerin Ute Schönfeld-Dörrfuß von der Waiblinger Galerie Stihl im Pressetext zur Ausstellung die Arbeiten der in Salach bei Göppingen lebenden Künstlerin.

In der Ausstellung setzt sich Maks Dannecker mit der Landschaftsmalerei Ernst Eitings auseinander. Die Begegnung mit Eitings abstrahierenden Landschaftsauffassung habe in Dannecker, so Schönfeld-Dörrfuß, den Wunsch ausgelöst, darauf mit digital verwandelten neuen Bildern zu antworten - ergo Malerei contra Digitalfotografie. Die Fotokünstlerin nutzt die moderne Technik und bestimmt die Position von Farbwerten der Malerei, um darauf fototechnisch zu antworten. Sie setzt dabei auch auf Ausdrucksmittel wie Einschleusen von Fremdkörpern, Hervorheben, Verfremden und die konsequenten Anwendung digitaler Bildverarbeitungswerkzeuge. Dabei collagiert sie verschiedene reale Ebenen aus ihrem persönlichen Umfeld und schafft damit Traumhaftes und Mystisches, neue Metaebenen entstehen. Sie hat ihre Werke auf die Räumlichkeiten abgestimmt.

Danneckers Fotocollagen geben, so Schönfeld-Dörrfuß, die "Verbindung zwischen Vorgestelltem und sinnlich Wahrgenommenem wieder, indem sie in ihre künstlerische Ausdrucksweise Fragmente aus ihrem beruflichen und privaten Alltag integriert". Danneckers Interesse gelte dem Hintergründigen.

Aus Ernst Eitings umfangreichen Werk wird diesmal eine Werkgruppe gezeigt, die sich durch eine besonders pastose Malweise auszeichnet. Schwäbische Landschaften gemalt mit kräftigen, breiten Pinselstrichen, variieren zwischen gegenständlicher und abstrahierender Erscheinungsweise und unterstreichen die malerische Virtuosität des 2009 verstorbenen Malers. "Im Wechsel der Jahreszeiten und in der Veränderung der unterschiedlichen Lichtbedingungen bot ihm die schwäbische Alblandschaft immer wieder neue Inspiration. Vor allem die Dramaturgie des Himmels und die spiegelnden Wasseroberflächen kennzeichnen das malerische Werk", schreibt Schönfeld-Dörrfuß über Eiting.

Öffnungszeiten und Folgeausstellungen

Die Ausstellung mit Arbeiten von Maks Dannecker öffnet am Sonntag, 8. März, ihre Pforten im Atelier Eiting, Gönninger Straße 37, in Pfullingen. Die Arbeiten der in Salach bei Göppingen lebenden Künstlerin werden dort bis 19. April gezeigt - immer sonntags von 14 bis 18 Uhr sowie montags bis freitags nach vorheriger Vereinbarung unter Telefon: (07121) 26 96 91.

Folgeausstellungen Als nächstes sind im Atelier Eiting unter dem Titel "Erspielt" Bilder des A.R. Penck-Schülers Stefan Noss und Skulpturen von Vaclav Pokorny von 17. Mai bis 28. Juni zu sehen.

RAB

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