Schulfest in Lichtenstein

Sali bonani: Mit einem „Herzlich willkommen“  begrüßten die Schüler der Brögerschule in Unterhausen ihr Publikum zu ihrem Fest.

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Trommeln war angesagt: Kürzlich fand das Schulfest der GWRS Lichtenstein statt.  Foto: 

Den mitreißenden Auftakt hatte unter der Leitung  von Kunigunde Hönes die Trommel-AG übernommen, die im weiteren Verlauf von einer noch größeren Schülerzahl verstärkt wurde –  sie spielte auf selbst gebastelten Trommeln. Schulleiterin Angelika Brenner übernahm die offizielle Begrüßung.

Im Sonnenschein präsentierte  die Zirkus-AG unter der Leitung von Konrektor Helmut Sieber, Gerald Ettwein und Anastasia Giannaki-Zeuner eine Bändergymnastik. Für ihr weiteres Programm lud sie das Publikum in die Aula der Brögerschule ein. Gespannt waren Eltern und Großeltern auf die Präsentationen in den einzelnen Klassenzimmern, die die Kinder mit ihren Lehrerinnen in der vorangegangenen Projektwoche zum Thema „Afrika“ erarbeitet hatten: „Von der Kakaobohne zur Schokolade“ lautete das Motto der Grundschulförderklasse, die unter Anleitung ihrer Lehrerin Eva Hummler mit Fairtrade-Produkten selbst Schokolade herstellen durfte und zum Verkauf anbot, die reißenden Absatz fanden.

In den Klassen 1b von Christiane Starke und 2b von Kunigunde Hönes konnten Eltern und Großeltern Ausstellungen zu den Tieren der Savanne und des Urwaldes bestaunen. Unter Federführung von Marlis Merkle bot die Klasse 3b ihrem Publikum breit gefächerte Informationen über den afrikanischen Regenwald, während die Klasse 4b mit ihrer Lehrerin Bärbel Simen einige afrikanische Spiele hergestellt hatte und Interessierte ausprobieren ließ. Anne Maute-Koch, die seit 20 Jahren in einem Schulprojekt in Tansania mitarbeitet, berichtete von ihren zahlreichen Besuchen und Begegnungen vor Ort. An diesem Tag konnten die Brögerschulkinder auch Bleistifte oder Kugelschreiber kaufen, mit deren Erlös Kindern mit Handicaps der Schulbesuch finanziert werden kann – für ein Grundschulkind sind das 20 Euro im Monat. Die Brögerschulkinder erkannten, wie gut es ihnen geht und dass sie weitaus mehr bekommen als das Lebensnotwendigste. Für das leibliche Wohl  hatten am Schulfest die Eltern der Schüler gesorgt. Man dankte auch den Müttern, die  für das Musical „Tuishi pamoja“, auf Deutsch „Wir wollen Freunde sein“, bereits zum vierten Mal Giraffen, Zebras, Löwen und Erdmännchen so wundervoll geschminkt hatten. 

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