Schulden sinken: PSV Reutlingen konsolidiert sich

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Der PSV Reutlingen, der eine halbe Million Euro Schulden hatte, befindet sich auf dem Weg der finanziellen Konsolidierung. Hauptursache war das unwirtschaftliche Fitness-Studio-Projekt "PSV-fit". Die Bankkonten waren fast leer, das Finanzamt drohte mit Pfändungen, die Abteilungen gingen auf die Barrikaden, weil der Hauptverein die Abteilungsbeiträge nicht auszahlte. Die Zahl der Mitglieder halbierte sich auf 1250, inzwischen sind wieder 87 neu dazugekommen.

Die Verwaltung war veraltet, viele Mitgliedsbeiträge wurden nicht eingezogen. Einige Verantwortliche nahmen das Ruder in die Hand: Der PSV lebt, ist wieder da. Nach den Sporttagen wird er sich mit einem Stand auf dem Stadtfest präsentieren - man will für positive Schlagzeilen sorgen. Es soll neue Angebote geben - mit Fun-Sportarten will man den Verein neu aufstellen. Die Abteilungsbeiträge wurden ausbezahlt, die Kreissparkasse unterstützt den Verein mit einer Umschuldung, verzichtete auf Tilgungen, auch mit dem Finanzamt und dem WLSB wurde sich der PSV einig. Und auch die Stadt verzichtete auf offene Beiträge. Die Schulden sanken, die Liquidität wurde sichergestellt, es gab im Vereinshaushalt 2013 sogar ein kleines Plus. Der Polizeisportverein will mit einem neuen Wappen in die Zukunft starten.

Thomas Gröning bleibt Vorsitzender, Sportvorstand ist Otto Ettenhuber, Finanzvorstand ist Horst Hermanutz. Die Entlastungen des alten Vorstandes sollen nachgeholt werden, wenn alle offenen Fragen geklärt sind. Der PSV wird bunt werden, lebt, ist im Vereinsleben der Stadt dabei, will in Zukunft auf jeden Fall nur noch positiv in Erscheinung treten.

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