Romina Mineralbrunnen investiert auch 2012 in Rommelsbach

Romina Mineralbrunnen setzt auch 2012 auf seine Nachhaltigkeitsstrategie und wird bis Jahresende über zwei Mio. Euro in eine Flaschenreinigungsanlage und die Umstellung der Gabelstapler-Flotte investieren.

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Das Unternehmen zieht trotz des regnerischen Sommerauftakts ein positives Zwischenfazit und erweitert die Belegschaft. "Wir verfolgen eine langfristige Nachhaltigkeitsstrategie und arbeiten kontinuierlich daran, unsere Umwelteffizienz zu verbessern", erklären die beiden Romina Mineralbrunnen-Geschäftsführer Stefan Gugel und Achim Jarck. "Aktuell haben wir unsere Anstrengungen im Glas-Mehrweg-Bereich verstärkt und rund 1,2 Millionen Euro in eine neue Flaschenreinigungsmaschine investiert." Diese entspricht nicht nur den neuesten technischen Standards, sie hat auch den Verbrauch an Wasser um 50 Prozent, an Heizöl um ein Drittel und an Reinigungsmitteln ebenfalls um 50 Prozent gesenkt. "Damit haben wir einen großen Schritt in Sachen Umweltbilanz getan, und darauf sind wir stolz", unterstreichen die beiden Geschäftsführer. Zusätzlich hat sich Romina die eigene Logistik vorgenommen und stellt in diesem Jahr alle elf Gabelstapler auf Elektroantrieb um. Bezogen auf die CO2-Bilanz ist das ein großer Fortschritt.

Und auch das nächste Projekt ist bereits angestoßen. "In den kommenden zwei Jahren werden wir unsere gesamte LKW-Flotte erneuern und auf Euro-VI-Norm umstellen", erklärt Gugel. "2013 werden bereits die ersten fünf neuen LKW auf der Straße sein - damit setzen wir die neue Norm mehr als zwei Jahre früher um, als von der EU gefordert." Die Abgasnorm gilt für alle neuen Nutzfahrzeuge ab 1. Januar 2015 und legt niedrigere Grenzwerte für den Ausstoß von Abgasschadstoffen fest.

Entgegen dem allgemeinen Trend setzt Romina, wo immer es möglich ist, auf eigene gut ausgebildete und hoch motivierte Mitarbeiter. Zur Bewältigung des Absatzwachstums und besonders in Saison-Spitzenzeiten werden dennoch zunächst Personaldienstleister engagiert, um flexibel zu bleiben. Bleibt das Wachstum jedoch wie in den vergangenen beiden Jahren stabil, werden Leiharbeitsverträge in unbefristete Arbeitsverhältnisse gewandelt. "Im Jahr 2011 konnten wir zehn Vollzeitkräfte und eine Teilzeitkraft in die Festanstellung übernehmen oder neu einstellen", berichtet das Geschäftsführer-Duo. "Auch im ersten Halbjahr 2012 haben wir weitere sieben Vollzeit- und einen Teilzeitmitarbeiter auf die Romina-Gehaltsliste gesetzt." Damit verfügt Romina Mineralbrunnen aktuell über insgesamt 105 Mitarbeiter.

Das erste Halbjahr 2012 war für die Mineralbrunnenbranche vor allem durch einen regnerischen Frühling gekennzeichnet. Insbesondere April und Mai, die im Vorjahr als vorgezogene Sommermonate galten, enttäuschten. "Wir sind dennoch zufrieden", zieht Geschäftsführer Jarck ein erstes Resümee.

"Mit einem leichten Mengenrückgang von -1,2 Prozent nach Litern liegt Romina im Branchenvergleich deutlich über dem Marktdurchschnitt. Der Umsatz konnte um 0,8 Prozent gesteigert werden." Sehr positiv entwickelte sich die Premiummarke Eiszeit-Quell mit der Neueinführung von Eiszeit-Quell Naturelle im 0,5-Liter-Einweg-Gebinde. Durch diese Sortimentsergänzung konnte die Marke ihre Absätze weiter ausbauen.

Besonders freut man sich bei Romina über die im ersten Halbjahr 2012 erneut um 4 Prozent gestiegenen Absätze von Eiszeit-Quell in der 0,7-Liter-Glasflasche. Bisher entscheiden sich zirca 70 Prozent der Eiszeit-Quell Kunden für den Kauf im PET-Cycle-Kasten oder in Einweg. Die Glasverpackung bestätige, so das Unternehmen, den besonderen Qualitätsanspruch von Romina und sei ein sichtbares Zeichen der Nachhaltigkeit. Deshalb möchte Romina die Renaissance von Glas-Mehrwegflaschen weiter nutzen und fördern.

Für die Schwabenmarke SilberBrunnen hat Romina eine Produktinnovation entwickelt - fruchtiger Sprudel Apfel-Träuble. Die neue Geschmacksrichtung, eine Kombination aus dem schwäbischen Träuble, also roter Johannisbeere, und Apfel, komme bei den Fans der Marke bislang sehr gut an.

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