Rocken für Flutopfer

Nur etwas mehr als 150 Besucher kamen in die Pfullinger Hallen, um zwei Rockbands zu hören und für die Flutgeschädigten des 24. Juni zu spenden.

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  • Musikalisch ganz ohne „schlechte Manieren“: Die Band „Bad Attitude“ rockte die Hallen. 1/2
    Musikalisch ganz ohne „schlechte Manieren“: Die Band „Bad Attitude“ rockte die Hallen. Foto: 
  • Seit über 50 Jahren mit Blues und Rock auf der Bühne: Werner Dannemann, ein schwäbisches Urgestein der Musik. 2/2
    Seit über 50 Jahren mit Blues und Rock auf der Bühne: Werner Dannemann, ein schwäbisches Urgestein der Musik. Foto: 
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„Let me entertain you!“ Mit bester Unterhaltung und hartem Rock machte die Band „Bad Attitude am Freitagabend in den Hallen den Auftakt. Später kam das schwäbische Urgestein, der Meister von Rock und Blues, Werner Dannemann, mit seinen Freunden und begeisterte die Besucher des Benefizabends.

Die Akustik war bekanntermaßen mies, für Pop und Rock sind die Jugendstilhallen einfach ungeeignet. Doch die Stimmung beim Benefizkonzert war bestens. Etwas mehr als 150 Leute hatten sich eingefunden. Am Ende lag der Erlös durch Spenden und den Essensverkauf samt Getränken bei 1500 Euro. Da ist noch Luft nach oben. Wobei allerdings schon im Vorfeld des rockigen Happenings 16?805 Euro bei der Stadt eingegangen waren. Die Sommerserenade unlängst brachte auch einiges zusammen, so die erste Bilanz von Bürgermeister Michael Schrenk. Womöglich kommen ja nach den Schulferien noch weitere Veranstaltungen zur Unterstützung der Hochwassergeschädigten hinzu. Jedenfalls erklärte Schrenk dem Publikum in der Pause zwischen den beiden Bands: „Das Spendenkonto bleibt auf jeden Fall offen bis zum 22. August.“ An dem Tag soll das neue Einkaufs- und Dienstleistungszentrum (DEZ) am Wickenhof eröffnet werden. Und dort werde dann auch eine weitere Aktion folgen, kündigte  Schrenk an.

Passend zum Abend trat der Schultes in einem schwarzen Shirt mit Eric-Clapton-Tourdaten auf die Bühne. Letzterer war zwar nicht gekommen, aber die Besucher – in der Altersklasse zwischen 35 und 75 – bekamen auch so ordentlich etwas auf die Ohren. Und mutig waren die Musiker allemal. Seit Jahrzehnten tut es sich keine Rockband mehr an, aufgrund der Akustik in den Hallen zu spielen.

Die Classic-Rock-Coverband „Bad Attitude“ und der bekannte Gitarrist Werner Dannemann samt Freunden, so der Sängerin Daniela Epple, trotzten dieser Unbill und traten guter Dinge auf. So mit Bernd Berroth am Bass und Peter Knapp an den Drums. Neben guten alten Stücken von Jimi Hendrix spielte Dannemann auch Stücke von seiner aktuellen CD „Woman“.

Belegte Brötchen, Schnitzelweckle und Piccolos: Die Bewirtung hatten der Spielmanns- und Schalmeienzug und die Katholische Kirchengemeinde St. Wolfgang. Auch Dekan Hermann Friedl, der Dannemann persönlich kennt, war mit von der Partie – schließlich kommen beide aus dem Filstal. „Wir hatten uns eine Menge zu erzählen“, sagte Friedl.

Das kleine Zwischenfazit der Benefizaktion mit heißen Rhythmen: Gerade von den älteren Semestern im Saal war zu hören, dass so ein Wohltätigkeits- und Spendenabend mit den hiesigen Musikvereinen, dem Spielmanns- und Schalmeienzug und der Stadtkapelle beispielsweise durchaus auch jede Menge Leute in die Hallen locken würde. Aber das kann ja noch kommen.

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