Regierung Netanjahu zu allem entschlossen Ernst-Reinhard Beck bei der Jungen Union

Die Junge Union (JU) begrüßte bei ihrem "Stadtgespräch" den Bundestagsabgeordneten des Wahlkreises Reutlingen, Ernst-Reinhard Beck.

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Die Debatte um die Fakultät für Sonderpädagogik gab gleich zu Beginn Anlass zur Sorge. "Die Landesregierung darf die Forderungen diverser politischer Couleur nach dem Erhalt des Standortes Reutlingen nicht einfach ignorieren", so der JU-Stadtverbandsvorsitzende Philip Schwaiger. Auch Beck machte sich für den Erhalt der Hochschule stark.

Als Verteidigungspolitischer Sprecher der CDU/CSU-Fraktion sagte er, die Möglichkeit, dass Israel den Iran angreife, sei hoch. Die Regierung Netanjahu sei zu allem entschlossen, sagte der Experte, der sich unlängst mit Israels politischer Führung ausgetauscht hat. Zum Thema Salafisten sagte Beck, dass die Religionsfreiheit in Deutschland nicht missbraucht werden dürfe. Beck und Schwaiger mahnten gleichermaßen, die weltweite Christenverfolgung nicht aus den Augen zu verlieren. "Christen sind die weltweit am stärksten verfolgte Religion. Dies ist viel zu wenig im Blickpunkt der Öffentlichkeit."

Kritische Töne klangen beim Thema regenerative Energien an. Zwar sprach sich Beck für erneuerbare Energien sowie deren Forschung und Entwicklung aus, sagte aber zugleich: "Ein Wildwuchs an Windkrafträdern ist nicht zielführend und dient weder den Bürgern noch der Gemeinde." Windkraftanlagen würden nur in Verbindung mit Speicherkraftwerken und entsprechenden Stromtrassen ihren wirklichen Nutzen entfalten. Schwaiger gab zu bedenken, dass sich beim Thema Photovoltaik und Solarstrom durch die staatlichen Subventionen bereits Verbindlichkeiten von 200 Milliarden Euro für die nächsten 20 Jahre angesammelt hätten, wobei der direkte Nutzen leider äußerst gering sei.

Zum Thema Betreuungsgeld merkte Beck an, dass man sich an Absprachen in einer Koalition halten müsse. Auch die FDP habe dem Betreuungsgeld im Koalitionsvertrag zugestimmt. Den Begriff "Herdprämie" hält er jedoch für diskriminierend. Es müsse vom Staat in Erziehungsfragen wieder mehr Verantwortung an die Eltern zurückgegeben werden. Schwaiger sagte, mit dem Vorschlag der CDU, die Kindererziehung bei der Rentenberechnung zu berücksichtigen, habe man nun eine echte Wahlmöglichkeit. Wer sich selbst um die frühkindliche Erziehung kümmert, soll dadurch auch die Möglichkeit und die nötige Anerkennung bekommen.

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