RATS-SPLITTER

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Bürgerbus auf dem Prüfstand

"Schade, der Rücklauf war ein bisschen wenig", kommentierte Hauptamtsleiter Albrecht Fausel die Bedarfsumfrage für einen Eninger Bürgerbus (wir haben berichtet). 60 ausgefüllte Fragebogen bei 11 000 Einwohnern seien nicht unbedingt repräsentativ.

Da hatte sich auch Bürgermeister Alexander Schweizer mehr erwartet. "Die Bereitschaft, sich in einem Verein als Mitglied oder als Fahrer zu engagieren, war gering", sagte der Schultes. Einen Verein "Bürgerbus Eningen" sieht die Verwaltung jedoch als "Grundvoraussetzung" für die Abwicklung des operativen Geschäfts, "autonom und in eigener Verantwortung". Schweizer: "Entscheidend wird vor allem sein, einen ausreichend großen und flexiblen Pool an Fahrern zu gewinnen."

Die Gemeinde selbst sieht sich in erster Linie als Kooperationspartnerin für die Anschubfinanzierung und administrative Aufgaben. Dr. Barbara Dürr, FWV, verwies darauf, dass sich erst vor kurzem ein Dachverband der Bürgerbus-Initiativen gegründet habe: "Es war der falsche Zeitpunkt. Da müssen nochmals Infos nachgeschoben werden." Lukas Schult, FWV, regte eine "gemeindliche Informationskampagne über vier bis sechs Wochen" an.

Cliff Werz, CDU, war der Ansicht: "Wenn wir jetzt im Arbachtal mit Pfullingen eine gemeinsame Geschichte haben. Vielleicht könnte man das ja wiederholen. Oder bei der Keppler-Stiftung nach einer Kooperation fragen." Bürgermeister Schweizer versprach, künftig bei Seniorennachmittagen zu werben sowie Kontakt mit St. Elisabeth und Pfullingen aufzunehmen.

Deutliche Zustimmung fand der Vorschlag der Gemeindeverwaltung, als nächsten Schritt zur Gründung eines Vereins "Bürgerbus Eningen" aufzurufen. Danach soll es eine Infoveranstaltung mit dem Ziel der Vereinsgründung geben. Erst am Schluss soll dann darüber entschieden werden, ob das Projekt weiter verfolgt wird oder nicht.

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