Radler bewältigen 5000 Höhenmeter

Auch heuer unternahmen die AH-Fußballer des TSV Eningen wieder eine ihrer mittlerweile bereits „legendären“ Radtouren. Ziel: Die Dolomiten.

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In den vergangenen 16 Jahren ging es für die AH zum Beispiel nach Südtirol, Kärnten, Korsika, die Bayerische Seenplatte, ins Berchtesgardener Land, den Pfälzer Wald, an den Gardasee, Slowenien, Salzkammergut und ins Dreiländereck Österreich-Schweiz-Italien.

Als Organisator hatte sich Knut Bajorat diesmal für die interessante und ebenso ansprechende wie auch kräftezehrende Route in den „Dolomiten“, die den Radlern wieder einiges abverlangte, entschieden.

Nach der Bus-Anreise starteten die TSV-Radler am Folgetag bei herrlichem Wetter am Tegernsee. Reibungslos fuhr der fünfzehnköpfige „Tross“ mit seinen Mountainbikes das Mangfallgebirge hinunter ins Inntal nach Innsbruck. Eine zweistündige Zugfahrt nach Bruneck beendete diesen Tag mit einer Leistung von 95 Kilometern und knapp eintausend Höhenmetern.

Bei wiederum schönstem Wetter ging es am nächsten Tag über St. Vigil auf die Pederühütte in das Fanestal auf eine Höhe von knapp 2200 Meter. Nach gigantischen Eindrücken aus diesem Tal begann für die Eninger Radamateure am späten Nachmittag ein beschwerlicher Abstieg nach St. Kassian. Über Pralongia fuhren die Biker dann über die Skipiste hinunter nach Corvara ins Hotel „Tablé“, wo sie dann ihre zweite Übernachtung verbrachten.

Am dritten Tourentag bewältigten die TSV-AH-Fußballer die Sella Ronda über den Passo Campolongo (1875 Meter), Passo Pordoi (2239 Meter) und den Passo Sella (2240 Meter), bevor sie dann talabwärts fuhren über Wolkenstein und St. Ulrich ins Eisacktal. Bei „gefühlten“ 35 Grad im Schatten wurden die letzten 16 Kilometer gemütlich bis Brixen heruntergeradelt. Abgerundet wurde dieser herrliche Tag bei einem sehr anspruchsvollen Barbecue im Hotel „Temlhof“ mit einer tollen Aussicht auf Brixen.

Der letzte Tag begann dann mit einem Bahntransfer von Brixen über Innsbruck nach Seefeld. Von dort wurden die letzten 65 Kilometer bei durchwachsenem Wetter und Regen über Mittenwald, Walchensee bis zum Endziel Murnau „abgestrampelt“.

Am Ende der zwischenzeitlich 17. Tour sprach Knut Bajorat den TSV-Radlern seinen großen Respekt für die Bewältigung von 320 Kilometern sowie 5000 Höhenmetern aus: „Eine wahrlich ansprechende und auch lobenswerte Leistung“. Wichtig für die gesamte Ausfahrt war neben der guten Planung natürlich auch das Umfeld“ – wie die Unterstützung durch Kai Schneckenburger, der das Begleitfahrzeug immer sicher in einiger Nähe des Radtrosses bewegte und somit auch, wenn nötig, immer Hilfe gleich parat war. Das Ziel für nächstes Jahr steht ebenfalls schon fest, dann geht es nach Mallorca.

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