POLIZEIBERICHT vom 2. Mai

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Zweimal gezündelt

Reutlingen - In zwei Nächten hintereinander hat ein Brandstifter Mülltonnen in Brand gesteckt, so dass die Feuerwehr ausrücken musste. In der Nacht zum Samstag mussten gegen 2 Uhr zwei Mülleimer in der Alteburgstraße, auf dem Fußweg zwischen Nordsternhaus und Listhalle, gelöscht werden. Am Sonntag um 5.45 Uhr entdeckte ein Autofahrer eine brennende Restmülltonne in der Konrad-Adenauer-Straße. Bei dem Brand wurden weitere Mülltonnen und eine Stützmauer in Mitleidenschaft gezogen. Das Polizeirevier Reutlingen ermittelt gegen Unbekannt.

In den Gegenverkehr

Reutlingen - In alkoholisiertem Zustand hat ein 46-jähriger Reutlinger einen Verkehrsunfall verursacht, bei dem er selbst leicht verletzt wurde und Schaden von 3000 Euro entstand. Der Mann war mit seinem Renault am Samstag gegen 14.50 Uhr in der Straße "In Laisen" in Richtung Stadtmitte unterwegs, als er in einer Rechtskurve auf die linke Fahrbahn geriet und dort mit dem Anhänger eines entgegenkommenden Opel zusammenprallte. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Polizeibeamten gleich, dass der Renaultfahrer nicht fahrtüchtig war. Dass der Atemalkoholtest über ein Promille anzeigte, versuchte er mit der Einnahme von Medikamenten zu erklären, eine Ausrede, die ihm nicht viel half. Der 46-Jährige musste sowohl eine Blutprobe als auch seinen Führerschein abgeben.

Motorradunfall

Lichtenstein - Ein 49-jähriger Motorradfahrer aus dem Kreis Sigmaringen befuhr mit seiner Sozia am Montag gegen 19.40 Uhr die Honauer Steige in Richtung Traifelberg. Im Bereich der oberen Kehre kam er aufgrund einer Dieselspur zu Fall, wobei sich die Sozia eine Verletzung am Bein zuzieht und anschließend in ein Klinikum verbracht werden muss. Am Motorrad entstand ein Schaden von 1000 Euro. Wer der Verursacher der Dieselspur war, konnte noch nicht ermittelt werden. In diesem Zusammenhang bittet das Polizeirevier Pfullingen um Hinweise unter Telefon: (07121) 99180.

Zeppelin gestrandet

Reutlingen - Einen eher ungewöhnlichen Einsatz hatte eine Polizeistreife, als sie zu einem Flugunfall der sportlichen Art gerufen wurde. Das Forschungsprojekt von Schülern einer 13. Klasse eines Gymnasiums hatte zur Folge, dass sich ein vier mal zwei Meter großer selbstgebauter, mit Helium gefüllter Zeppelin nach dem Start auf einem Sportgelände in den angrenzenden Baumwipfeln verfing und die Feuerwehr diesen dort wieder befreien musste. Zu Störungen oder Beeinträchtigungen durch den "Flugunfall" kam es nicht.

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