Pfullinger Wein wird schon gekeltert

Bürgermeister Rudolf Heß war als Gast und Referent bei der Thomaskirchengemeinde eingeladen, um über die Entwicklung in Pfullingen zu sprechen.

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Auf Einladung der Thomaskirchengemeinde sprach Bürgermeister Rudolf Heß über das Geschehen in Pfullingen.  Foto: 

Zunächst begrüßte Pfarrer Tuttaß über 50 Besucher und hielt eine Andacht anlässlich des Johannistages. Elke Hagmaier, Mitinitiatorin des Gesprächsnachmittags, hieß den Bürgermeister ebenfalls willkommen. Gleich zu Beginn des Berichts betonte Heß, dass Pfullingen mit seinen Einrichtungen eine Wohlfühlstadt für Jung und Alt sei.

Danach ging der Bürgermeister auf die statistischen Daten Pfullingens ein. Pfullingen habe, nach dem vorliegenden Zensusergebnis 2011, Einwohner verloren. Heß erklärt den Anwesenden, wie diese Zahlen zustande kommen und dass die Stadtverwaltung bereits Widerspruch eingelegt habe. Nachdem es hier nicht nur um Einwohner gehe, sondern auch um Geld über den kommunalen Finanzausgleich, bleibe der Stadt gar nichts anderes übrig als zu klagen.

Er ging auf die verschieden Lebensbereiche von Kindern über Schüler bis hin zu den Senioren ein und stellte fest, dass Pfullingen in allen Lebensabschnitten gut aufgestellt sei. Von der Kinderbetreuung auch im Bereich der Kleinkind- und Ganztagsbetreuung, über die Schulstadt Pfullingen bis hin zu den Seniorenheimen sei alles vorhanden. Im Bereich der Schulen hob er hervor, dass zwischenzeitlich über 3000 Kinder die Pfullinger Schulen besuchen und dass bei den weiterführenden Schulen 56 Prozent aus den Nachbarkommunen kommen.

Bei den wichtigsten Vorhaben der letzten Zeit benannte er die Schaffung eines Kunstrasenplatzes in Kooperation mit dem VfL Pfullingen, die Einführung der flächendeckenden Ganztagesbetreuung an den weiterführenden Schulen, den Bau einer neuen Altenwohnanlage auf dem ehemaligen Wendler-Areal an der Römerstraße und den derzeitigen Bau der neuen Sporthalle.

Weiterhin verwies er auf den kurz bevorstehenden Baubeginn des Dienstleistungszentrums Innenstadt und ging kurz auf die archäologischen Grabungen ein. Vom DEZ werden Impulse für die Innenstadt erwartet, so Heß.

Auch kündigte er den neuen Pfullinger Wein vom Georgenberg an, der erstmalig in diesem Jahr gekeltert werden konnte und eine kleine Menge demnächst zur Verfügung steht. Man kann darauf gespannt sein, denn in der Oberamtsbeschreibung wurde der Pfullinger Wein gegenüber dem Metzinger und dem Reutlinger Wein früher sehr gelobt.

Themen waren auch der Beitritt zum Biosphärengebiet, das nun fünf Jahre alt geworden ist, die Erneuerung des Zertifikats Naturwaldgemeinde und der Bürgerbus und das außerordentliche ehrenamtliche Engagement in Pfullingen.

Dem Vortrag schlossen sich lebhafte Diskussionen an.

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