Pfullinger im Pfälzer Bergland

Die Nordpfalz hatte sich die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins Pfullingen in diesem Jahr für ihre mehrtägige Wanderfahrt ausgesucht.

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Die Wanderfahrt des SAV Pfullingen führte diesmal ins Pfälzer Bergland.  Foto: 

Das ländlich geprägte Pfälzer Bergland zeichnet sich durch seine tief eingeschnittenen Täler und die offenen Höhen aus. Unter der Führung von Gerhard Stolz, Traude und Gerhard Spardella sowie Doris Sautter machten sich die Albvereinler auf die Fahrt. In Olsbrücken schnürten sie ihre Wanderstiefel für die anspruchsvolle Teufelstour, die teuflische Anstiege und himmlische Aussichten verspricht. Durch wildromantische Bachtäler gelangten die Wanderer zum ehemaligen römischen Steinbruch, dem Teufelsstein. Weiter auf schmalen Pfaden ging es zum Steinbruch im Sulzbachtal und dem Eulenbergturm. Weiter ging es dann nach Eulenbis zum dortigen Beerenwei(n)museum , in dem sich alles um Birnen dreht. Der Urbaum, die „Frankelsbacher Osborner Mostbirne“ wurde zur Legende, er soll über 2000 Jahre alt gewesen sein. Der letzte Abschnitt führte durch den Schwarzwald nach Hirschhorn. Der nächste Tag brachte eine Tour über den Donnersberg. Zuerst besuchten die Pfullinger das Keltendorf am Steinbach. Von Dannenfels führte der Weg steil hinauf zum Moltkefelsen und Adlerbogen. Nach kurzer Zeit wurde dann der Ludwigsturm erreicht. Von dessen 27 Meter hoher Aussichtskanzel war ein Rundumblick über das bewaldete Gipfelplaetau und die weitere Umgebung möglich. Anschließend besuchten die Wanderer noch einen Teil der freigelegten keltischen Ringwallanlage, die 150 Jahre vor Christus errichtet wurde. Über den Kamm gelangten sie zum 687 Meter hohen  Königsstuhl, dem höchsten Punkt der Pfalz und dann weiter nach Falkenstein. Dessen Hauptstraße zählt mit 25 Prozent Steigung zu den steilsten innerörtlichen Durchgangsstraßen Deutschlands. Über dem Dorf thront imposant auf einem ehemaligen Vulkanschlot die Überreste der einst stolzen Burg Falkenstein. Im Mordkammertal trafen sie auf ein zuvor ausgerissenes Zebu. Mit einem Besuch des Turmuhrenmuseums in Rockenhausen begann der nächste Tag. Eine besondere Attraktion ist die astronomische Uhr im Uhrenturm, sie ist eine der modernsten und genauesten Uhren Europas. In Lohnweiler begannen sie mit einer weiteren Etappe auf dem Pfälzer Höhenweg. Über herrliche Waldpfade gelangten die Albvereinler an der engsten Stelle des Lautertales zu den malerischen Ruinen Altwolfstein und Neuwolfstein. Temperaturen um die 30 Grad forderten die Kondition. Vom Selberg ging es auf Pfaden bergab nach Rothselberg. Am letzten Tag fuhren die Pfullinger Albereinler nach Otterberg. Die Otterberger Abteikirche ist der zweitgrößte Sakralbau der Pfalz. Die Simultankirche beeindruckte durch ihre einfache Schlichtheit. Dann machten sich die Pfullinger auf den Hinkelsteinweg. Erneut ging es stetig auf und ab bis zur Mehlinger Heide. Auf einem sandigen Randweg durchstreiften sie eines der größten Heidegebiete Süddeutschlands. Am Drehentalerhof beendeten sie dann die Tour. In der Pfälzerwaldhütte „Himmelreich“ gab es vor der Heimreise noch einen Rieslingschoppen.

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