Open-Air-Kino: Morgen geht’s los

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Jede Menge Filmspaß verspricht das 18. Reutlinger Open-Air-Kino, das morgen Abend bei hoffentlich gutem Wetter im Spitalhof startet.  Foto: 

Nach Tübingen, Dettingen und Bad Urach ist jetzt die Achalmstadt an der Reihe: Morgen, Dienstag, 15. August, startet um 21 Uhr das Open-Air-Kino im Reutlinger Spitalhof mit der Komödie „Ein Dorf sieht schwarz“. Der Film erzählt die Geschichte eines frisch promovierten Arztes aus Zaire, der eine Praxis in der französischen Provinz übernimmt und sich dabei mit rassistischen Vorurteilen der Einwohner befassen muss.

Klaus Kupke vom städtischen Amt für Schulen, Jugend und Sport und Gerhard Steinhilber sind bei der Filmauswahl ihrem langjährigen Credo treu geblieben, sie setzen weiterhin auf Filme fernab des Mainstreams, die unterhaltend, spannend und berührend sind.

Eine dieser Perlen sind die „Jahrhundertfrauen“ (Mittwoch, 16. August) um eine alleinstehende Mutter mit Erziehungssorgen. Zwei Freundinnen sollen bei ihrem Teenager den Vater ersetzen. Turbulenzen sind programmiert.

In „Florence Foster Jenkins“ (Donnerstag, 17. August) erzählt Stephen Frears die wahre Geschichte der schlechtesten Sängerin der Welt. Die von Meryl Streep verkörperte Protagonistin träumt davon, umjubelte Opernsängerin zu sein. Sie verfügt zwar über keinerlei Talent, aber dafür über reichlich Vermögen. So mietet sie kurzerhand die Carnegie Hall für ein Konzert – und kauft sich glänzende Kritiken dazu.

In „A United Kingdom“ (Freitag, 18. August) schildert Regisseurin Amma Asante die wahre, kaum bekannte Geschichte von Prinz Seretse Khama, dem späteren Präsidenten von Botswana, und Ruth Williams, einer weißen Britin. Ihre Liebe trotzt in Zeiten der  Apartheidspolitik dem kolonialistischen britischen Empire und schafft ein Klima der Toleranz. In „Monsieur Pierre geht online“ (Samstag, 19. August) verwandelt sich Pierre Richard bei seinem Datingabenteuer in der Internetwelt vom griesgrämigen Witwer zum agilen Best-Ager auf Freiersfüßen.

Die pechschwarze Komödie „Der Hund begraben“ (Sonntag, 20. August) handelt von Hans, einem Familienvater, dessen Leben durch einen Hund völlig aus den Fugen gerät. Einen echten Klassiker gibt es am Montag, 21. August, zu sehen: James Dean verkörpert in „Denn sie wissen nicht, was sie tun“ aus dem Jahr 1955 einen rebellischen Teenager auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Das Open-Air-Kino geht weiter am Dienstag, 22. August, mit „Tschick“, einem etwas anderen Roadmovie über zwei Außenseiter-Jungs, die mit einem geklauten Lada durch die „ostdeutsche Walachei“ touren.

Nach der Tragikomödie „Mein Blind Date mit dem Leben“ (Mittwoch, 23. August) erzählt „Hidden Figures – Unbekannte Heldinnen“ (Donnerstag, 24. August) die Story dreier afro-amerikanischer Mathematikerinnen, die in den 50er Jahren bei der Nasa arbeiten. „Lion – der lange Weg nach Hause“ (Freitag, 25. August) schildert eine wahre Geschichte, die von großer Liebe, Verlust, Angst und Einsamkeit, von Familie, von Vertrauen und der Kraft des Loslassens handelt.

Die Musicalverfilmung „La La Land“ (Samstag, 26. August) wird ohne Frage einer der Publikumsmagneten der Reihe sein. Zwei Künstler, verkörpert von Emma Stone und Ryan Gosling, versuchen, sich in der Glamourwelt Hollywoods zu behaupten.

Mit „Kundschafter des Friedens“ endet das Open-Air-Kino am Sonntag, 27. August. Henry Hübchen spielt einen früheren ostdeutschen Top-Spion, der aus dem Ruhestand geholt wird. Gemeinsam mit seinem nicht mehr taufrischen Ex-Team soll er dem BND dabei helfen, einen entführten BND-Mitarbeiter aufzuspüren. Die unterhaltsame Retro-Agentenkomödie glänzt mit viel Selbstironie.

Die komplette Technik und Hardware stellt das Bad Uracher forum 22. Die 13 Filme werden auf einer zehn mal fünf Meter großen Leinwand mit digitaler Projektionstechnik gezeigt. Aufgrund der Gerüste stehen diesmal im Spitalhof „nur“ 550 Sitzplätze zur Verfügung.

Das Team des Café Nepomuk begleitet die Kinoabende auch in diesem Jahr wieder kulinarisch. So werden am ersten Abend „Maultaschen auf Spinat-Schafkäse“ gereicht, zu „Florence Foster Jenkins“ gibt’s Farfalle an Gorgonzolasauce und Cocktailtomaten.

Der Spitalhof ist ab 19 Uhr geöffnet, die Filme werden ab 21 Uhr gezeigt. Eintrittskarten gibt es beim Konzertbüro am Markt, an den üblichen Vorverkaufsstellen sowie, falls die Vorstellung noch nicht ausverkauft ist, an der Abendkasse.

Weitere Informationen zu den einzelnen Filmen und auch zur jeweiligen Altersfreigabe (FSK) gibt es unter www.reutlingen.de/ open-air-kino. rab

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