Ohne Gewinn machts keinen Sinn

Unternehmensgründer in spe können sich auf der "Gründermesse Neckar-Alb" wichtige Tipps geben lassen. Und die gibt es bei den Wirtschaftskammern auch zum wichtigen Thema der Übernahme.

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Einer der Haupt-Organisatoren ist Dr. Christoph-Michael Pfefferle von der Stadt Reutlingen (Mitte). Foto: Jürgen Herdin

Die Wirtschaftsförderer der Städte und weitere 20 Institutionen beraten am Freitag von 11 bis 18 Uhr in der Stadthalle Reutlingen Leute, die den Weg in die Selbständigkeit starten wollen. Hinzu kommen 64 Unternehmen, bei denen das schon gut geklappt hat. Sie geben wertvolle Tipps, wie man sich nicht nur über Wasser hält, sondern wie man seine Chancen auf dem Markt auf intelligente Weise ausbauen kann.

Gleich 27 Vorträge gibt es auf der Gründermesse. Edith Koschwitz, Projektleiterin von "Startnetz", setzt auf stets gute Kontakte mit den Referenten und kann so erneut viele spannende Themen anbieten. Der Besuch ist kostenlos, wie überhaupt auf der Gründermesse kein Eintritt verlangt wird.

Ein gewiss interessantes Thema wird außerdem auf dem "Best-Practice-Podium" behandelt: Im großen Vortragsraum geht es um 14 Uhr um "Höhen und Tiefen erfolgreicher Gründungen". Nicht minder interessant dürfte bereits um 12 Uhr der Crashkurs " und wenns schwierig wird ?" sein. Hier geht es um Strategien eines erfolgreichen Selbstmanagements, von denen Angela Fürtsch von der "Praxis für Lebensfreude Reutlingen" berichtet.

Ein Leckerbissen ist ohne Zweifel der Vortrag der Bestseller-Autorin Nicola Fritze, wenn es um "Motivier dich selbst - sonst machts ja keiner" geht. Er beginnt um 16 Uhr. Fritze gehört zu den "Top 100-Excellent Speakern" in Deutschland. "Ohne Gewinn machts keinen Sinn", das wissen auch die Experten der Industrie- und Handelskammer Reutlingen um Michael Baukloh. Bei der Industrie- und Handelkammer gibts einen Check zur Tragfähigkeit von Business-Plänen, die unverzichtbar für den Einstig in die Selbständigkeit sind.

Florian Wiest von "Create 3D" im "GER-Gewerbe-Park" auf dem Burkhardt+Weber-Areal in Reutlingen führt die Geschäfte eines erfolgreichen Gründerunternehmens. Noch heute hält er Kontakt zum "Startnetz". Wiest hatte zur Vorstellung des Programms in seine Firma eingeladen. Eine Unmenge Potenzial stecke in der Arbeit mit den neuen, ständig verbesserten 3D-Druckern, war zu hören - und zu erfahren.

Um zu zeigen, was alles möglich ist, musste Reutlingens Wirtschaftsförderer Markus Flammer herhalten. Sein Kopf wurde gescannt. Entstanden ist dann daraus im 3D-Drucker seine Büste - aus Kunststoff.

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