Noch ein Betreuungsnachmittag

Seit März bietet die Diakonie-Sozialstation zusätzlich einen zweiten Betreuungsmittag im Johanneshaus für dementiell erkrankte Menschen an.

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Das Team der Diakonie-Sozialstation weitet sein Angebot für dementiell Erkrankte aus.  Foto: 

Es gibt immer mehr Menschen mit Demenz und jeder kann heute in vielerlei Rollen mit Menschen, die von einer Demenz betroffen sind, konfrontiert sein. Das vorherrschende Demenzbild ist angstbesetzt und trägt dazu bei, Betroffene und Angehörige im Alltag zu isolieren. Deshalb ist es wichtig, Verständnis und Bewusstsein für Alzheimer und andere Demenzerkrankungen in der Gesellschaft zu wecken.

Versorgungs- und Entlastungsangebote im ambulanten Bereich wie zum Beispiel Betreuungsgruppen und häusliche Betreuungsdienste sind notwendig und verbessern die Lebensqualität der Betroffenen und entlasten die pflegenden Angehörigen. Sie können die demenziell Erkrankten für wenigstens einige Stunden in die Betreuung geben und sind in dieser Zeit frei von Pflichten und der dauernden Verantwortung.

Hier setzt das Angebot der Diakonie-Sozialstation Pfullingen-Eningen an. Die Besucher werden in der Betreuungsgruppe von qualifizierten Fachkräften und ehrenamtlichen Mitarbeitern betreut. Gudrun Rieder mit ihrem Team Ute Schröder und Andrea Hagmaier bieten den Besuchern der Betreuungsgruppe Abwechslung, anregende Gespräche, Geborgenheit und Sicherheit.

"Füreinander da sein, Zeit haben, die liebevolle Zuwendung, das Zuhören und Verstehen, sind wichtige Aufgaben für die Betreuungskräfte", so Gudrun Rieder. Gemütliche Kaffeerunde, Gedächtnistraining, Erinnerungspflege, Singen, Spiele und Gymnastik gehören zum geregelten Ablauf des Nachmittags. Ein Abhol- und Bringdienst, den die Besucher nutzen können, ist organisiert. Die Kosten des Nachmittags können über die Betreuungsleistungen der Pflegeklasse abgerechnet werden.

Pfarrerin Regina Lück, gleichzeitig auch stellvertretende Vorsitzende der Diakonie-Sozialstation, freut sich über dieses Angebot in Eningen. "Mit dieser Gruppe wird hilfesuchenden Menschen beziehungsweise älteren Mitbürgern, die gerne in einer Gemeinschaft sind, ein Angebot an die Hand gegeben. Gleichzeitig werden betroffene Angehörige entlastet. Für den Evangelischen Krankenpflegeverein Eningen ist es selbstverständlich, dieses wichtige Angebot zu unterstützen," sagt sie.

Neben den originären Aufgaben der ambulanten Pflege bietet die Diakonie-Sozialstation Pfullingen-Eningen den Angehörigen und Hilfesuchenden weitergehende Leistungen in der häuslichen Betreuung an. Bei weiteren Fragen steht das Leitungsteam unter Claudia Gutzeit-Pfau, Telefon: (07121) 6967710, gerne zur Verfügung.

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