Nicht zu, trotzdem wieder eröffnet

Drei Monate Umbau, 430 000 Euro Kosten, extra-breite Gänge - das ist das Ergebnis der Modernisierung beim Real-Markt in Kirchentellinsfurt.

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Kirchentellinsfurts Real-Geschäftsführer Fabian Kuhnert (links), seine Stellvertreterin Renate Petersen und Elektro-Teamleiter Andreas Hentzschel haben den Umbau des Marktes im laufenden Betrieb gestemmt.  Foto: 

300 Real-Märkte hat die Metro-Gruppe in ganz Deutschland, "30 wurden schon nach dem neuen Konzept umgebaut, der in Kirchentellinsfurt ist jetzt fertiggestellt", sagte Markus Jablonski am Donnerstag im Real-Markt vor Ort. Die Modernisierungsarbeiten sind abgeschlossen, die interne Bezeichnung dafür lautet "big bang", wie Kirchentellinsfurts Real-Geschäftsführer Fabian Kuhnert erläuterte.

Eine Art "Urknall" soll das neue Konzept also beinhalten, mit deutlich breiteren Gängen, in denen nichts Störendes mehr im Weg steht. Die neue und modernere, kundenorientierte Aufteilung wurde laut Jablonski, Pressesprecher und Leiter der Unternehmenskommunikation von Real, zuerst in Essen getestet. "Mit dem Ergebnis von 20 Prozent mehr Kunden."

Der Markt in Kfurt ist zwar mit "nur" 5 900 Quadratmetern Verkaufsfläche um ein Vielfaches kleiner als der in Essen, das Kundenkonzept sei aber das gleiche: "Shop in shop" nennt sich das, "in den einzelnen Abteilungen sollen sich die Einkäufer fühlen wie in einer Drogerie etwa oder wie in einem Elektromarkt", so Jablonski.

"Ein Kunde verbringt durchschnittlich 45 Minuten in unseren Märkten", sagte der Pressesprecher. "Die Einkaufsatmosphäre ist deshalb besonders wichtig." Und mit dem neuen Konzept soll die Kundschaft auch künftig in die Märkte gelockt werden, "mit dem Ziel, das Unternehmen nachhaltig wieder auf einen anhaltenden Erfolgskurs zu bringen", heißt es in der Pressemitteilung zu der Neueröffnung in Kirchentellinsfurt - die ja eigentlich gar keine komplett neue Eröffnung ist, denn: Die Umbaumaßnahme wurde während des laufenden Betriebs durchgezogen.

Insgesamt investiert die Metro-Gruppe rund 430 000 Euro in den Real-Markt in Kirchentellinsfurt. Und das auch etwa für die Sparte Elektro-Artikel. Hier ist das SB-Warenhaus dazu übergegangen, wie die großen Elektromärkte, Smartphones, Tablets oder Kameras nicht mehr in Vitrinen zu präsentieren. "Weil der Kunde natürlich auch die Geräte anfassen und ausprobieren will", so Jablonski.

Als Deutschlands größter Zweiradhändler - "das wissen die Wenigsten", so der Pressesprecher - werden nun auch verstärkt Pedelecs und E-Bikes präsentiert. "Wir haben hier in unserem Sortiment mit 60 000 Artikeln alles vom Frischfisch über Textilien bis zu Kfz", betonte Kuhnert. Sogar Schmirgelpapier gebe es. Oder eine eigene Drogeriemarke. "Der letzte Umbau hier ist schon zwölf Jahre her", sagte der Geschäftsführer. Mit seinen 120 Mitarbeitern gehe der Markt nun gestärkt in die Zukunft.

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