Neues und Unerhörtes

"Musik schließt eine Welt auf", sagte der Romantiker E. T. A. Hoffmann. Auch die Reihe Musica Nova tut dies in der Saison 2012/13 mit sechs Konzerten.

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  • . . .Studenten der Stuttgarter Musikhochschule (oben rechts), das Radar Ensemble (unten links) und Musiker des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (unten rechts). Fotos: pr 1/3
    . . .Studenten der Stuttgarter Musikhochschule (oben rechts), das Radar Ensemble (unten links) und Musiker des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden (unten rechts). Fotos: pr
  • Sie sind in der Saison 2012/13 Gäste der Reihe Musica Nova: das Aleph Quartett (ganz oben links),. . . 2/3
    Sie sind in der Saison 2012/13 Gäste der Reihe Musica Nova: das Aleph Quartett (ganz oben links),. . .
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Drei der sechs Konzerte gehen im Spitalhofsaal, drei im Spendhaus über die Bühne. Dass Neue Musik eher ein Nischenpublikum anspricht, ist klar. Umso verdienstvoller ist daher die Konsequenz, mit der die Stadt an dieser innovativen Reihe seit 1969 festhält.

Kein Wunder, dass die Musica Nova einen guten Ruf in der Szene genießt - der künstlerische Leiter Veit Erdmann-Abele (seit 1989) berichtet denn auch, dass sich Interpreten aus Berlin, Hamburg, Köln oder München für einen Auftritt hier interessieren. Im Schnitt, sagt Kulturamtsleiter Dr. Werner Ströbele, kommen zwischen 30 und 50 Zuhörer, manchmal auch 100 und mehr. Die Stadt stellt der Reihe einen Etat von 10 000 Euro zur Verfügung, das Regierungspräsidium schießt noch 600 Euro dazu.

Die mittlerweile 44. Saison der Musica Nova beginnt mit einer Hommage an Arnold Schönberg (28. September) - von ihm führt die Kammermusikvereinigung des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden unter anderem "Pierrot lunaire" auf (1912), ein Schlüsselwerk der Moderne, außerdem zwei selten zu hörende Brettl-Lieder (1901) des Zwölftonmeisters. "Auf dem Weg - eins" (23. November) heißt dann ein Konzert, bei dem sich Musik und Kunst der Gegenwart begegnen. Hiesige Musikschüler spielen Stücke von Berio bis Pärt (auch von dem 18-jährigen Reutlinger Mark Sinzger), und Jugendkunstschüler der VHS zeigen dazu eigens aktuelle Arbeiten.

Das Lübecker Radar Ensemble wiederum arbeitet mit Elektronik und bestreitet ein Konzert unter dem Motto "Klangrauschen"(8. Februar). Das Aleph Gitarrenquartett hat aktuellste Werke von Jens Joneleit und Mathias Spahlinger im Gepäck (22. März).

Es folgt eine "Piano Electro Performance", bei der fernöstliche Gamelan-Klänge, Minimal Music und Improvisation eine Rolle spielen (8. Mai). Den Schlusspunkt setzt dann das Konzert "Auf dem Weg - zwei" (12. Juni), bei dem Studenten der Musikhochschule Stuttgart aus der Klasse Kolja Lessing ihr Prüfungsprogramm vortragen - gewissermaßen als Generalprobe.

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