Neuer Eingang der Olgahöhle zu Fronleichnam

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Über 300 Besucher stiegen am Ostersonntag in die Olgahöhle hinab. Ihnen wurde dabei auch gezeigt, was sie spätestens ab Fronleichnam erwartet: der neue Eingang zum Tuffstein-Gewölbe. Die seltsam allein stehende "Hütte" ein Stück vom bisherigen Eingang entfernt ist der historische Eingang, der 1972 abgerissen worden war - und ein Deckel kam natürlich auch drauf, darüber ein Pflanzbeet.

"Wir arbeiten hier seit eineinhalb Jahren", erläutert Walter Saur vom Schwäbischen Albverein Honau geschlossen. Nun ist der alte Eingang wieder aufgemauert, "und dabei haben wir uns ganz an das historische Vorbild gehalten", erläutert Saur.

Keine 20 Meter ist das Mini-Gebäude von der bisherigen Pforte entfernt, liegt auf dem Grundstück, das dem Seniorenzentrum Martha Maria gehört. Doch in dessen Gärtlein war genug Platz für den historischen Zugang zu einer der schönsten Schauhöhlen im Land. Die präsentiert sich mittlerweise in einem ganz neuem, weil LED-Licht, das vor zwei Jahren installiert wurde.

1870 war dort einer der vielen Tuffstein-Brüche, der der Familie Stahlecker und Johann Gottlieb Strobach gehörte. Der Mann war "Bauführer", als Schloss Lichtenstein von 1840 bis 1842 errichtet wurde. Sein Stiefsohn Johann Ziegler entdeckte die Höhle 1874, die später den Namen der württembergischen Königin Olga (1822 bis 1890) bekommen sollte.

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