Nächstes Ziel: Eine Oper

Eröffnet wurde die Versammlung des Gesangvereins vom Frauenchor mit dem passenden Lied "Singen macht Spaß, Singen macht froh" und von Vorsitzendem Peter Hauf. Er blickte auch auf 2014 zurück.

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Der Eninger Gesangverein hat seine treuesten Sänger geehrt.  Foto: 

Neben Informationen zum aktuellen Stand im Vereinsheim - der Heimat- und Geschichtsverein hatte seine Unterlagen im Vereinsheim des Gesangvereins vor dem Wasserschaden in Sicherheit gebracht - waren die Änderungen im Jahresprogramm, die Vorstellung der Homepage des Vereins und die Werbung für die DVD vom "Weißen Rössl" Themen. In den Berichten von Vorsitzendem Peter Hauf, Frauenchorsprecherin Gretel Lapp, Männerchorsprecher Ralph Sautter - von Roland Würth vorgetragen - und Jugendsprecher Matthias Maier wurde noch einmal ein Rückblick auf das zurückliegende Jahr gegeben und da fiel erst einmal auf, wie viel in so einem Jahr mit Proben, Auf- und Abbau, Vorbereitungen und mehr doch zusammenkommt.

Es gab aber auch Ausblicke auf die Zukunft des Vereins. Kurzfristige Änderungen sind zum Beispiel die Verlegung der Ehrungsmatinee in die Aula der Achalmschule, die Verlegung von Ottos Scheura-Hock als Sommerabschluss ins Vereinsheim der Hundefreunde und die Vorverlegung der vereinsinternen Weihnachtsfeier. Aber auch der Ausflug nach Charlieu im Mai und das Deutsche Chorfest 2016 in Stuttgart wurden erwähnt. Zur langfristigen Zukunft des Vereins wurde das Thema Nachwuchs und Ganztagesgrundschule angesprochen und auch das Thema "gemischter Chor", wenn getrennte Frauen- und Männerchöre einmal nicht mehr singfähig sein sollten.

Neben aller Unsicherheit, was die Zukunft für den Chorgesang bringen mag, war das Fazit der Berichte durchaus positiv: Der Verein mit über 180 Jahren Geschichte deckt mit seinen Angeboten aktuell ein Spektrum von fünf bis 87 Jahren ab, vernetzt sozial und ist ein großer Beitrag zum Gemeindeleben.

Schriftführerin Heike Koschmieder berichtete über die Arbeit von Vorstand und Ausschuss. Auch sie sprach die aktuellen Ansprüche an den Verein an. Hierzu gab es im August ein Brainstorming, bei dem 33 Mitglieder sich Gedanken über die Zukunft machten.

Hauptkassier Frieder Mezger zog eine überaus positive Bilanz. Auch er dankte den vielen Helfern, ein Großteil des Überschusses resultierte nämlich aus den Eigenveranstaltungen und Bewirtungen des Vereins, die ohne zahlreiche Helfer nicht zu stemmen wären. Aktuell hat der Verein 259 Mitglieder.

Auch Chorleiterin Brigitte Neumann berichtete noch einmal kurz über das vergangene Jahr mit Ehrungsmatinee, Landesmusikfestival, Kinderchorprojekt, Stiftungsfest, Quempas-Singen und weihnachtlichem Musizieren und hob noch einmal hervor, dass der Verein durchaus stolz sein kann - viele Vereine schaffen es nicht, ein Projekt wie das "Weiße Rössl" komplett aus eigenen Reihen zu besetzen. Da die Stiftungsfeste jetzt, wo man es so angefangen habe, wohl auch so - also mit großen Werken - fortgesetzt werden müssen, hat sich Brigitte Neumann entschlossen, nach Musical und Operette, dieses Jahre mit dem "Freischütz" eine Oper auf die Bühne zu bringen.

Rainer Ullrich, Mitglied im Gesangvereinsausschuss und beim Partnerschaftskomitee, hatte noch ein paar organisatorische Informationen zur Fahr nach Charlieu.

Wieder in den Ausschuss gewählt wurden jeweils einstimmig: Peter Hauf, Sprecher des Vorstandes, Gretel Lapp, Frauenchorsprecherin, Ralph Sautter, Männerchorsprecher, Frieder Mezger, Hauptkassier, Anja Renner, stellvertretende Schriftführerin, Heide Mettenberger, Vertreterin Frauenchor, Ulli Reichel, Vertreter Männerchor, Matthias Maier, Jugendsprecher und Pressebeauftragter, Jutta Dollinger und Eberhard Geiger, Kassenprüfer. Neu in den Vorstand gewählt wurden ebenfalls einstimmig Andrea Zipper als stellvertretende Sprecherin Chorjugend und Simone Folberth als Vertreterin der fördernden Mitglieder. Sie ersetzen Silke Sautter und Julia Landgraf, die aus dem Vorstand ausscheiden.

Als Antrag wurde von Vorstand Peter Hauf in die Versammlung eingebracht, die Winterwanderung nicht fest an den 6. Januar zu binden, da hier oft schwer eine Wirtschaft zum Ausklang zu finden ist und zudem das Wetter immer mal wieder einen Strich durch die Rechnung macht. Der Antrag wurde mit zwei Gegenstimmen beschlossen.

Auch Bürgermeister Alexander Schweizer dankte allen Amtsträgern. Viele Vereine tun sich schwer, Menschen zu finden, die Verantwortung übernehmen. Er legte Wert auf die Bedeutung des Singens, gerade auch in Kindergarten und Grundschule. Und er dankte dem Gesangverein für die Bereitschaft, das Vereinsheim im Spital zwischenzeitlich an den Heimat- und Geschichtsverein "auszuleihen".

Zum Abschluss der Versammlung wurden noch besonders treue Sänger für ununterbrochenen Singstundenbesuch geehrt. Dies waren Jutta Dollinger, Doris Hummel, Renate Reicherter, Rotraut Reicherter, Gerda Pagen, Marianne Kromer, Hede Gogel, Ruth Jenne, Elfriede Dollinger, Wilma Maier, Otto Sautter, Stefan Braig, Ernst Hummel, Willi Schmid und Carl Friedrich Bock.

Ebenfalls bekannt gegeben wurde die Anwesenheitsstatistik der einzelnen Stimmen. Beim Frauenchor kam der 1. Sopran auf 82 Prozent, der 2. Sopran auf 81 und der Alt auf 71, beim Männerchor der 1. Tenor auf 84 Prozent, der 2. Tenor auf 82, der 1. Bass auf 67 und der 2. Bass auf 76.

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