Motto: Zurück zu den Wurzeln

Reicheneck feierte am Sonntag erstmals auf dem neu gestalteten Dorfplatz seine 18. Sichelhenke. Die alle zwei Jahre ausgetragene Ernte-Feier zog bei strahlendem Sonnenschein zahlreiche Besucher an.

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Die historische Traktorenschau war ein wesentlicher Bestandteil der Reichenecker Sichelhenke. Foto: Jürgen Spieß

Frühschoppen mit Livemusik, Fotoausstellung und historische Traktorschau. Schminkaktionen, Streichelzoo und ein Parcour für das so genannte "Menschenkicker"-Spiel - das alles gab es auf der Reichenecker Sichelhenke. Am Sonntag war auf dem im vergangenen Jahr neu gestalteten Dorfplatz der 850-Einwohner-Gemeinde für Jüngere und Ältere einiges geboten. Diverse Vereine, die Freiwillige Feuerwehr und die evangelische Kirchengemeinde stellten ein abwechslungsreiches Programm zusammen, um das Ende der Erntezeit mit dem Dorf und seinen Gästen einzuläuten. Nachdem die Erntefeier in den vergangenen Jahren an zwei Tagen auf dem Bolz- und Festplatz ausgerichtet wurde, fand sie nun erstmals wieder eintägig und mitten im Dorf statt. "Zurück zu den Wurzeln" hieß deshalb das Motto, denn im September 1978 wurde eben hier die erste Sichelhenke gefeiert.

Auftakt war bereits am Vormittag mit einem ökumenischen Gottesdienst, an den sich ein Frühschoppen mit musikalischer Umrahmung des Musikvereins Mittelstadt anschloss. Neben einem vielfältigen Angebot an Speisen und Getränken gab es aber auch einiges zu sehen: Im Gemeindehaus wurde eine Fotoausstellung mit historischen Bildern zur 34-jährigen Geschichte der Sichelhenke gezeigt; es gab Führungen durch die mehr als hundert Jahre alte Dorfkirche mit ihrem seltenen Holz-Fachwerk und eine Schau mit zahlreichen historischen Zugmaschinen.

Natürlich kamen auch die Kleinen nicht zu kurz: Es gab die Möglichkeit zu töpfern, sich schminken zu lassen oder den Streichelzoo mit Ziegen, Zwerghasen, Schweinen und einem erst vor vier Tagen geborenen Kälbchen zu bestaunen. Die etwas Älteren konnten sich bei einem dem Tischfußball nachempfundenen "Menschenkicker"-Spiel sportlich betätigen oder auch zum Ausklang des Festes der Livemusik der Stimmungsfetzer zuhören.

Ortsvorsteher Willi Igel war mit der Resonanz und dem Umzug mehr als zufrieden und bilanzierte: "Das Konzept, die Sichelhenke eher wieder in kleinerem Rahmen und für die Dorfbewohner auszurichten, ist aufgegangen und soll auch in Zukunft weitergeführt werden."

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