Miteinander und Spaß stehen im Vordergrund

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Mehr als 300 Besucher kamen zum 23. inklusiven Spielfest der Behindertensportabteilung der TSG Reutlingen in die Oskar-Kalbfell-Halle. „Die drei Musketiere“ hieß das Motto. Begeisterung pur bei allen Beteiligten. Dass es die Verantwortlichen der TSG Inklusiv vorzüglich verstehen, nicht nur verschiedenste Sportveranstaltungen auf die Beine zu stellen, sondern auch Feste zu feiern, bewiesen sie am Samstag mit ihrem großen traditionellen Spielfest ein weiteres Mal. Erstmals mit dabei waren begeistert mitmachende 20 Teilnehmer des neuen regionalen Kooperationsmodells zwischen Frühchen e.V. und der TSG Inklusiv.

Fast drei Stunden staunten, spielten und feierten behinderte und nichtbehinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene gemeinsam ein rauschendes und zugleich beeindruckendes Abteilungsfest. Das Abteilungsfest wurde von der Hip-Hop-Gruppe der Münsinger Karl-Georg-Haldenwang-Schule stimmungsvoll eröffnet. Danach ging es an die von 40 Helfern der TSG Inklusiv-Abteilung betreuten 13 Mitmachstationen. Spannende Spiele und Bewegungsaufgaben waren bereitgestellt. Für gute Stimmung sorgten auch ein weiterer Auftritt der Münsinger Hip-Hop-Gruppe sowie deren zwei nicht minder begeisternde Shows der Hip-Hop-Gruppe der TSG Inklusiv.

Alle Psychosomatik-Gruppen, sämtliche Sportgruppen der Abteilung, Menschen mit und ohne Behinderung: Sie alle waren aktive Besucher von „Die drei Musketiere“. Ob bei Rettung aus dem Verlies, Kutschfahrt, Geheimgang oder Sprung von der Burgmauer und noch weiteren neun Stationen – bei diesem Spielfest durfte alles erlebt und ausprobiert werden. Zu einem Höhepunkt wurde die das Fest abschließende Polonaise, angeführt vom 75-jährigen Akkordeonspieler Heinz Kaufmann aus Mariaberg.

Wie immer standen das Miteinander und der Spaß im Vordergrund. Alle Besucher waren mit sichtbarem Vergnügen dabei, „wenngleich es für die Behinderten teils eine große Herausforderung ist“, sagte Geschäftsführer Albrecht Tappe, der gemeinsam mit Abteilungsleiter Dr. Martin Sowa und Co-Abteilungsleiterin Corinne Thür das Fest organisiert hatte.

Die differenzierten Angebote an den 13 Mitmachstationen machten es auch allen behinderten Teilnehmern möglich, ihr Bestes zu geben. In ihrem „Drei Musketiere-Ausweis“ ließen sie sich ihre Teilnahme stolz bestätigen. Mit durchwegs strahlenden Augen – die Mitmacher mit einem kleinen Geschenk in den Händen – verließen am Ende alle Beteiligten die Oskar-Kalbfell-Halle als Gewinner. Die Organisatoren, ihre allesamt engagierten und einfühlsamen Helfer sowie die mehr als 300 Besucher gleichermaßen. Dietmar Czapalla

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