Mit Wandern ist’s nicht getan

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1874 Besucher kamen heuer ins Trachtenmuseum.  Foto: 

Von 666 Mitgliedern der Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins nahmen dieser Tage 71 Personen an der Jahreshauptversammlung teil. Sie informierten sich über die Pläne, Aktivitäten und Ziele der Ortsgruppe sowie über das abgelaufene Jahr. Für die musikalische Begleitung und Ausgestaltung sorgte das Akkordeon-Orchester unter Leitung von Beate Fischer-Haas. Die Begrüßung übernahm die Vorsitzende Doris Sautter.

Es folgten die Berichte der Vorsitzenden, der Schriftführerin Sylvia Schwaner und des Rechners Ernst Hauff sowie die der einzelnen Fachwarte. Bei der Wahl eines neuen Rechners, Kassenprüfers, Wanderwartes und eines neuen Ausschussmitgliedes fungierte Bürgermeister Michael Schrenk als Wahlleiter, der sich als erstes bei der Ortsgruppe für ihr Engagement bedankte.

Auch 2016 war ein interessantes und vielseitiges Jahr. Besonders zu erwähnen waren hier das neu eingeführte „Feirobadglaif“ und die Fahrradgruppe mit jeweils 14-tägigem Rhythmus. Auch die wiederbelebte Familiengruppe mit ihrem Programmangebot freute sich über die zunehmende  Teilnahme von Kindern mit Eltern und Großeltern.

Eine viertägige Wanderfahrt ins Pfälzer Bergland war ein sportliches, kulturelles und geschichtsträchtiges Highlight. Auch das Schlösslespark-Fest, wieder mit einem schlanken Konzept durchgeführt, brillierte mit Unterstützung des außergewöhnlich guten Wetters zu einem überaus geselligen und erfolgreichen Erlebnis.

Der traditionelle „Goldene Herbst“ in den Pfullinger Hallen musste dieses Jahr mit vereinsinterner Bewirtung durchgeführt werden. Zum Gelingen beigetragen haben wieder die Wanderer aus der „Scherrgass“ mit ihren Sketchen, der Einsatz des erfolgreichen und auch „wettkampferprobten“ Akkordeon-Orchesters sowie eine beeindruckende Vorführung der Donauschwäbischen Tanzgruppe aus Reutlingen.

Das „Volksliedersingen in fröhlicher Runde“ punktete auch im vergangenen Jahr wieder mit einer beständigen Teilnehmerzahl von durchschnittlich 57 Teilnehmern. Die Arbeit der verschiedenen Gruppen wurde von den jeweils zuständigen Aktiven vorgetragen. Herbert Braun berichtete über die Seniorengruppe mit zwölf Veranstaltungen, Thomas Fink über die Arbeitseinsätze und Pflegemaßnahmen der Naturschutzgruppe, Werner Schwark über 23 Wanderungen mit insgesamt 690 Teilnehmern.

Wegewart Karl-Heinz Weng berichtete über die Pflege und Instandhaltung der 48 Kilometer Wanderwege. Nicole Weiss ließ die Veranstaltungen des Akkordeon-Orchesters in ihrer humorvollen Weise Revue passieren und Sylvia Schwaner berichtete von der Arbeit und Thematik im Ausschuss. Das Ergebnis des Rechners und der Kassenprüfer war auch dieses Jahr wieder, dank guter Wetterbedingungen, im positiven Bereich. Die alljährliche Markungsputzete wurden wieder von zwei Teams bewältigt, die den Georgenberg und den Grillplatz auf dem Gielsberg von allerlei Wohlstandsmüll befreiten. Zusammen mit dem Geschichtsverein wurde ab Anfang Mai wieder die Museumssaison für das Trachten- und Mühlenmuseum eröffnet. An den 28 Sonn- und Feiertagen wurden insgesamt 1874 Besucher gezählt und 25 Mitglieder und Nichtmitglieder waren im Museumsdienst aktiv. Wie im vergangenen Jahr zeigte der Pressewart noch eine kleine Bilderserie unter dem Titel „Pfullingens verträumte Winkel“.

Kilometer Wanderwege muss die Ortsgruppe des Schwäbischen Albvereins laut Wegewart Karl-Heinz Weng auf Pfullinger Gemarkung pflegen und instand halten.

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