Mit Raclette-Toast und Hirschgulasch, mit Schmuck und Selbstgebasteltem

Bei der Auswahl der Marktbeschicker nehmen die Veranstalter des Lichtensteiner Bahnhofs immer ganz genau Maß: Klaus Beck und seine Freunde vom "Förderverein Bahnhof Honau" wollen regionale Produkte, von der Bommelmütze bis hin zum Bier, von Würsten über Schmuck und Floristik.

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Bei der Auswahl der Marktbeschicker nehmen die Veranstalter des Lichtensteiner Bahnhofs immer ganz genau Maß: Klaus Beck und seine Freunde vom "Förderverein Bahnhof Honau" wollen regionale Produkte, von der Bommelmütze bis hin zum Bier, von Würsten über Schmuck und Floristik. Auch Schüler sollen stets mit dabei sein.

Das hat dem Markt mit seinen 35 Ständen rund um den renovierten Bahnhof auch in diesem Jahr wieder sehr gut getan, das festlich geschmückte, weihnachtliche Dorf bot eine große Auswahl an Geschenkideen - und manch einen Leckerbissen gibt es anderswo so nicht. So hatten sich die Vereinsmitglieder einen Junghirschen kommen lassen, genauer: mundgerechte Teile davon, aus dem sie ihr bekannt gutes Gulasch machten.

Außerdem gab es an den zahlreichen Theken der Hütten - selbst und frisch zubereitete - Hamburger von den Leuten der Höhlenforschungsgruppe Pfullingen, die wie immer auch ein beheiztes Zelt dabei hatten, Alblinsen-Eintopf, Ziegenkäse und fein geräucherte Schweinefilets aus Trochtelfingen, nicht zu vergessen das Holzofenbrot aus Altenried. Herzhaften Raclette-Toast gab's nur einen Steinwurf weiter - und gegenüber die Roten Würste vom Holzofengrill Manfred Gekelers, die bei Einheimischen als Geheimtipp gelten.

Besonders feierlich wurde es, als von der Rampe des Bahnhofsgebäudes, der Südseite, der Posaunenchor Honau weihnachtliche Lieder spielte, während unten die Besucher die Qual der Wahl hatten. Eine orientalisch aufgebaute Weihnachtskrippe im Bahnhofsgebäude konnte für 260 Euro ebenso erstanden werden, wie handgestrickte Bommelmützen nebenan für wohlfeile neun Euro. Für Kaffee und Kuchen hatten die Mitglieder des Bahnhof-Fördervereins gesorgt. Nur einer fehlte, denn Klaus Beck, der Vorsitzende und auch Motor der Märkte am Bahnhof, lag krank darnieder, doch wurde er gut vertreten, so auch durch seine Familie.

Ob Früchte-Punsch für Kinder, heiße Cocktails oder Bellabomba-Likör: Die Kälte wurde so ein wenig vertrieben, denn draußen war es zum Marktschluss um 22 Uhr am Samstag doch recht kalt. Und am Sonntag strahlte die Sonne, sodass man fast meinte, auf einem Frühlingsmarkt zu sein. Wären da nicht die so betörenden Düfte gewesen, diese Mischung aus gebrannten Mandeln und Glühwein.

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