Mit Charme und Esprit

Das Bosch-Sinfonieorchester trat bei einem Benefizkonzert zu Gunsten der Pfullinger Stiftung "Zeit für Menschen" auf. Neben Werken von Schostakowitsch und Rimski-Korsakow gab es in den Pfullinger Hallen Mussorgski und Ravel zu hören.

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Das Bosch-Sinfonieorchester trat bei einem Benefizkonzert zu Gunsten der Pfullinger Stiftung "Zeit für Menschen" auf. Neben Werken von Schostakowitsch und Rimski-Korsakow gab es in den Pfullinger Hallen Mussorgski und Ravel zu hören. Musik hat bei der Weltfirma Bosch eine lange Tradition. Es gibt einen Bosch-Chor, das Swing and Dance Orchestra und das Bosch-Sinfonieorchester.

Im Repertoire hat das Orchester schwermütige Musik von Moussorgsky, aber auch eine Polonaise aus der Suite "Die Nacht vor dem Christfeste" von Nikolai Rimski-Korsakow, mit der das Orchester den Abend einleitete. Das Program endete nach fast zwei Stunden mit einer gekürzten Fassung von "Bilder einer Ausstellung", die der russische Meister Modest Moussorgski im 19. Jahrhundert schrieb. Die insgesamt 80 Musiker unter Dirigent Hannes Reich fassten das Werk nicht mit Samthandschuhen an, gestalteten es vielmehr hochmusikantisch, oftmals energisch, aber nicht rau, mit Elan, dann auch berückend zärtlich, voll Charme und Esprit. Eine eindrucksvolle Leistung für ein Freizeit-Orchester, das nur wenige Profis in seinen Reihen hat.

Besonders gut kam beim Publikum auch die junge Cellistin Janina Ruh an, die Dimitri Schostakowitschs Konzert für Cello und Orchester Nr. 1 so suggestiv und subtil interpretierte, dass die Zeit still zu stehen schien.

Groß ist ihr Ton, voluminös, samtig und klar in allen Lagen. Vor allem aber ist die Preisträgerin des Deutschen Musikwettbewerbs 2013 eine Virtuosin der Gefühle. Janina Ruh spielt nicht, sie beschwört. RGEN SPIESS

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