Mit 15 Beiträgen ehrt der Geschichtsverein Heinz Alfred Gemeinhardt in der Festschrift

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Neben der 50. Ausgabe der Reutlinger Geschichtsblätter, die Dr. Heinz Alfred Gemeinhardt bei seiner Verabschiedungsfeier noch selbst präsentierte, überraschte ihn sein Geschichtsverein mit einer aufwendig gestalteten, umfangreichen Festschrift, die von der Aufmachung her den renommierten Geschichtsblättern wie ein Ei dem anderen gleicht.

Die "Beiträge zur Geschichte Reutlingens und der Region - Festschrift für Heinz Alfred Gemeinhardt" ziert auf dem Umschlag eine farbige, isometrische Luftbildzeichnung Reutlingens aus der Zeit, als die Bruderhauswerkstätten noch dort standen, wo heute die neue Stadthalle beheimatet ist.

Das 224 starke Werk mit festem Einband wurde im Auftrag des Geschichtsvereins von dessen Vorsitzenden Dr. Wilhelm Borth herausgegeben.

In 15 Beiträgen geht es unter anderem um die Geschichte des Reutlinger Heimatmuseums oder um so eigenartige Bewegungen wie dem "Obersten Komitee zur Befreiung Litauens", das 1949 in der Pfullinger Goethestraße residierte.

Die umfangreiche Festschrift befasst sich außerdem mit dem Roßberg, "dem höchsten Reutlinger Gipfel", dessen Turm samt Wanderheim im kommenden Jahr sein 100-jähriges Bestehen feiert.

Um die politische Kultur in der Weimarer Republik Mitte der 20er Jahre geht es am Beispiel einer Polemik um die Einweihung des Reutlinger Kriegerdenkmals von damals. Und ein "verlorener Schatz aus der Reutlinger Reichsstadtzeit" sei das Haus Metzgerstraße 24 in Reutlingen, die Burgstraße 9 wurde als "ein verkanntes Juwel des Jugendstils" ausgemacht.

Schließlich wird in der Festschrift für Heinz Alfred Gemeinhardt anhand des Tagebuchs von Johann Georg Knapp über dessen Reise zur Frankfurter Messe 1819 berichtet.

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