Ministerpräsident Winfried Kretschmann auf Kurz-Besuch in Pfullingen

Aller guten Dinge sind drei: Zwei Mal haben die Pfullinger den Ministerpräsidenten schon eingeladen. Beide Male musste der Termin verschoben werden. Nun aber, an diesem Mittwoch, soll es klappen.

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Wie hier in Göppingen will sich Winfried Kretschmann auch in Pfullingen ins Goldene Buch eintragen. Foto: Archiv

Andere sammeln Briefmarken, Pfullingens Bürgermeister Rudolf Heß hortet lieber Besuche von baden-württembergischen Ministerpräsidenten. Lothar Späth zogs einst in die Echazstadt, als es um die Planungen für den Ursulabergtunnel ging, Erwin Teufel kam zu den Heimattagen hierher und Günther Oettinger war bei einem Pfullingen-Besuch sogar so begeistert vom Städtchen, dass er dem Bürgermeister nach einem Fest in den Hallen gleich auch noch zur Jahreshauptversammlung des Liederkranzes folgte. Das Mappus-Intermezzo war wohl zu kurz für eine Visite - aber jetzt solls weitergehen mit der Besuchsreihe. Winfried Kretschmann wird sich am Abend des 6. November, also an diesem Mittwoch, im Rathaus ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

Zwei Mal schon war der Kretschmann-Besuch in Pfullingen anberaumt worden. Zwei Mal musste er absagen, weil er in seiner Funktion als Bundesratspräsident in Zeitnot gekommen war. Und auch bei der Visite, die für diese Woche geplant ist, kam es zu leichten Umplanungen. Immerhin aber: Es scheint zu klappen. Ein Anliegen des Bürgermeisters wird sich an diesem Mittwoch allerdings nicht verwirklichen lassen. Rudolf Heß wollte Kretschmann Pfullingen mit all seinen Qualitäten zeigen. Eine Stadt, an der der Ministerpräsident auf seinem Weg von Stuttgart nach Sigmaringen und retour mehrmals wöchentlich vorbeichauffiert wird - die er sich bisher wohl aber nie so richtig anschauen konnte. Zum Anschauen wirds aber nicht reichen: Zum einen, weil der Besuch auf 30 Minuten begrenzt ist, zum anderen, weil es bei Kretschmanns Ankunft schon stockdunkel sein wird.

Um 19.30 Uhr soll der Ministerpräsident in Pfullingen ankommen. Dann, so hats der Bürgermeister geplant, werden die Chöre von Liederkranz und Eintracht auf dem Marktplatz - oder bei Regen in der Martinkirche - singen und danach gehts ins Rathaus, wo sich Kretschmann ins Goldene Buch der Stadt eintragen wird.

Wobei der Kreis derer, die mit ins Rathaus dürfen, sich auf exakt 15 Personen beschränkt. "Mehr können nicht mit", erklärt Heß, der sich dabei an eine Vorgabe des Stuttgarter Staatsministeriums halten muss. Weshalb bei der Feierstunde im Rathaus nur ein Vertreter jeder Gemeinderatsfraktion sowie einige Vereinsvorsitzende und Unternehmer mit dabei sein werden, die die Chance nutzen können, mit dem Ministerpräsidenten - freilich nur kurz - ins Gespräch zu kommen.

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