Meilenstein erreicht

Ivan Barjasic, Entwicklungsingenieur der Tübinger AVAT Automation GmbH, hat die Auszeichnung als 100. TRIZ-Ingenieur der Region Neckar-Alb erhalten.

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Mit dem AVAT-Entwicklungsingenieur hat die Gruppe „TRIZ-Experten Neckar-Alb“, die sich regelmäßig im Institut für Wissensmanagement und Wissenstransfer (IWW) der IHK Reutlingen trifft, einen Meilenstein erreicht.

Mit diesen ersten 100 TRIZ-Ingenieuren entwickelt sich die Region Neckar-Alb immer mehr zu einem der wichtigsten TRIZ-Zentren in Deutschland. TRIZ ist die Theorie des erfinderischen Problemlösens. Die Innovationsmethode unterstützt bei der schnellen und zielgerichteten Generierung von Innovationen. Basis der Methode ist die Analyse von tausenden hochinnovativer Patente. Bei der IHK erlernen Ingenieure und Interessierte die Grundlagen der TRIZ-Methodik und erhalten mit erfolgreich bestandener Prüfung nach den anerkannten Standards der internationalen TRIZ Assoziation das  „TRIZ-Zertifikat Level 1“.

Mit Barjasic erhielten auch seine Kollegen Andreas Schneider und Dr. Tobias Schwarz von AVAT Automation ihr Zertifikat. Dort arbeiten inzwischen elf Entwicklungsingenieure mit der Methode. Ihre zunehmende Verbreitung in der Region Neckar-Alb und auch die weltweit steigenden Zahlen der TRIZ-Anwender spiegeln nicht nur die Beliebtheit der Methode, sondern auch deren Effektivität wider.

Unter den 100 TRIZ-Ingenieuren der Region sind auch acht Studenten der Hochschule Albstadt-Sigmaringen. „Die Ausbildung des Ingenieursnachwuchses an den Hochschulen soll nun verstärkt in Angriff genommen werden, damit angehende Ingenieure von Anfang an von der systematischen und zielgerichteten Methodik bei der Produktentwicklung profitieren“, so Dr. Ulrike Bolz, TRIZ-Spezialistin der IHK. An der Hochschule Albstadt-Sigmaringen läuft seit diesem Sommersemester eine TRIZ-Vorlesung. Initiiert wurde dieses Pilotprojekt von der Gruppe der „TRIZ-Experten der Region Neckar-Alb“.

Seit gut fünf Jahren treffen sich die Entwickler und Geschäftsführer unter dem Dach des IWW und setzen sich dafür ein, die Methode in weiteren Unternehmen anzuwenden. Die teilnehmenden Unternehmen haben längst schon von der veränderten Herangehensweise an Problemstellungen und des „Denkens über den Tellerrand hinaus“ profitiert.

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