Mehr Druck für die Wasserspiele

|
Bei der offiziellen Eröffnung der Wasserspiele am 29. Juli vergangenen Jahres sprudelten die Fontänen.  Foto: 

Regelmäßige Besucher des Bürgerparks werden es bemerkt haben.  Die Wasserspiele, eine der Hauptattraktionen des Parks, spritzen derzeit nicht. Die Ursache dafür bestehe darin, sagte Arno Valin, Leiter des Amtes für Tiefbau, Grünflächen und Umwelt, dass die vorhandene Leitung zu wenig Druck in der Brunnenstube erzeuge. Dieser zu geringe Druck sorge dafür, dass die Reinigungsanlage dann nicht richtig funktioniere.

Am Dienstag wird die Fair-Netz daher eine separate Wasserleitung von der Eberhardstraße in die Brunnenstube verlegen. Diese Arbeiten sollen Ende kommender Woche abgeschlossen werden, danach wird es eine Grundreinigung der gesamten Anlage geben. Spätestens am Ende der Pfingstferien sollen, sagte Arno Valin am Donnerstagabend im Ausschuss, die Wasserspiele wieder funktionieren. Die Kosten schätzt der Amtsleiter auf rund 10 000 Euro. Mit ihrer Frage, warum die neue Anlage denn nicht funktioniere, dürfte FWV-Stadträtin Friedel Kehrer-Schreiber manchen ihrer Kollegen aus der Seele gesprochen haben.

Daneben gab der Ausschuss grünes Licht, für 247 653 Euro  einen Kunstrasenbelag im Sport- und Freizeitpark Markwasen zu erneuern. Der Kunstrasen auf dem 1999 fertiggestellten Spielfeld ist laut Vorlage stark abgenutzt, er ist zu hart, zu rutschig und aufgrund des obenliegenden Quarzsandes zu rau. Damit erfüllt er auch nicht mehr seine Schutzfunktion für die Sportler. Weitere 532 190 Euro wird die Stadt der Umbau des Tennenspielfelds auf der Dietweg-Sportanlage in einen Kunstrasenplatz kosten.

FWV-Stadtrat Erich Fritz regte an, die städtischen Standards zu ändern und den Quarzsand durch Gummigranulat zu ersetzen. Bislang muss der Verein, der dies wünscht, die Mehrkosten  dafür tragen. Im Markwasen sind dies 30 200 Euro, die vom SSV Reutlingen  übernommen werden.

Einstimmig vergab der Fachausschuss zwei weitere Bereiche in der  Generalsanierung der Hermann-Kurz-Schule. Der Zuschlag für die Elektroinstallation ging an die Firma Kasunic, die mit 255 797 Euro das günstigste Angebot eingereicht hatte. Um die Metallbauarbeiten und die Brandschutzverglasung kümmert sich die Firma N & H Metallbau aus Gardelegen. Sie war mit  287 500 Euro der günstigste Bieter gewesen.

Abonnieren Sie das kostenlose Morning-Briefing aus der Chefredaktion
Damit starten Sie top informiert in den Tag. Außerdem im Newsletter: Die Wettervorhersage und die aktuelle Verkehrslage in der Region.
» zur Registrierung

Noch kein Kommentar

Schreiben Sie Ihren eigenen Kommentar

noch 3000 Zeichen
Mit Ihrem Kommentar akzeptieren Sie unsere Netiquette

Für registrierte Nutzer

Melden Sie sich an und schicken Sie Ihren Kommentar ab:

Für noch nicht registrierte Nutzer

Registrieren Sie sich kostenlos, um Ihren Kommentar abzuschicken:

Ich bin damit einverstanden, dass die Neue Pressegesellschaft mbH & Co. KG und ihre Tochterunternehmen mich schriftlich (per E-Mail oder Brief) oder telefonisch über ihre Medienangebote und kostenlose Veranstaltungen informieren dürfen. Meine Daten dürfen zu diesem Zweck gemäß den Bestimmungen des BDSG gespeichert, verarbeitet und genutzt werden. Die Einwilligung kann ich jederzeit widerrufen.
Ich bin mit den Datenschutzbestimmungen einverstanden. *

Bitte beantworten Sie noch die folgende Sicherheitsfrage:

neu laden
Content Management by InterRed GmbH Logo
weiter zur Startseite

Unterwegs in ein neues ÖPNV-Zeitalter

Der Gemeinderat hat gestern Abend mit großer Mehrheit den Grundsatzbeschluss für ein neues Stadtbuskonzept gefasst. Die Umsetzung soll im zweiten Halbjahr 2019 starten. weiter lesen