Mehr blau als weiß

Ende Oktober des vergangenen Jahres hatten die Stadtgärtner das am Listplatz befindliche letzte öffentliche Blumenbeet der Stadt für Herbst, Winter und Frühjahr hergerichtet. Bald wird es verschwinden.

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Noch kann man das Blütenmeer am Listplatz bewundern. Demnächst ist die Sommerbepflanzung dran. Foto: Czapalla

2000 Tulpen- und 900 Narzissenzwiebeln hatten sie in den Boden gesteckt, dazu 5000 Stiefmütterchen und 500 Vergissmeinnicht gepflanzt. Diplom-Gärtner Helmut Reicherter von der Abteilung Grünflächenpflege der Stadt hatte sich eine ganz besondere Farbkomposition einfallen lassen: in zwei verschiedenen Wuchshöhen weiß und blau blühende Vergissmeinnicht und Stiefmütterchen in verschiedenen Blautönen, darüber ausschließlich weiße Tulpen und ebensolche Narzissen in zwei verschiedenen Wuchshöhen. "Wir wollen einfach mal was anderes, was neues ausprobieren", sagte Reicherter damals.

Nachdem die Pflanzen allesamt sehr gut über den milden Winter gekommen waren, entwickelten sich im März auch Tulpen und Narzissen hervorragend. Beim Anblick des bayerisch weiß-blauen Blumenbeetes gingen dann die Meinungen darüber ein wenig auseinander. Während die einen von einem "sehr eleganten Beet" sprachen, meinten nicht wenige andere nahezu übereinstimmend: "Das ist mir zuviel weiß, da fehlt es an mehr Farbe." Für Reicherter steht indes fest, dass bei der Neupflanzung in diesem Herbst mehr blau und weniger weiß Blühendes verwendet werden soll. "Dann werden wir die gesamten Vergissmeinnicht ausschließlich in blauen, die Tulpen und Narzissen aber weiterhin in weißer Farbe verwenden." Die jetzt noch vorhandene Herbst-, Winter- und Frühjahrsbepflanzung wird bald abgeräumt und von einer farbenprächtigen Sommerbepflanzung abgelöst.

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