Marktplatz in Reutlingen wird zum fahrenden Museum

Der Marktplatz verwandelt sich am Sonntag erneut in eine Freilichtbühne. Die Protagonisten, Oldtimer aller Jahrzehnte und aller Klassen, stellen einen Querschnitt der Automobilgeschichte dar.

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Am Sonntag machen Oldtimer wieder Station auf dem Reutlinger Marktplatz. Foto: Jan Zawadil

Während die automobile Geschichte mit dem Elektroantrieb vermeintlich in eine neue Generation startet, frönen Oldtimer-Freunde der althergebrachten Technik. Und da darf das, was hinten rauskommt auch schon mal deftiger und für heutige Nasen fast schon ungewohnt sein.

Den Geruch verbrannter fossiler Brennstoffe bringen die Oldtimerfreunde Neckar-Alb-Schönbuch in Zusammenarbeit mit der Stadtmarketing GmbH (StaRT) wieder auf den Marktplatz. So haben sie für Sonntag zum insgesamt sechsten Oldtimertag in der Achalmstadt eingeladen und bringen damit Abwechslung in die Sommerferien.

Los geht es offiziell um 10.30 Uhr. Die ersten Oldtimer-Besitzer und -Fahrer werden mit Sicherheit schon gegen 10 Uhr eintreffen, wie die Organisatoren während der Programmvorstellung erklärten. Und während da eine neuerlich große Retrospektive der Autohistorie geboten sein dürfte, stehen neben Speis und Trank, Tanzvorführungen der Gruppe "Line-Dancer" vor allem die Ausfahrt gegen 13 Uhr im Mittelpunkt, an der auch Nicht-Oldtimer-Besitzer als Beifahrer teilnehmen können. Sie müssen sich allerdings dafür anmelden.

Was sich letztlich an Fahrzeugen auf dem Marktplatz tummeln wird, wissen die Veranstalter noch nicht. Denn: "Jeder kann vorbeikommen - und das ganz ohne Startgeld", wie die Vorsitzenden der Oldtimerfreunde, Dietmar Scheib und Pia Heim, unisono erklärten. Einzige Voraussetzung sei, dass das Fahrzeug mit einem H-Kennzeichen oder entsprechender roter Nummer versehen ist.

Trotzdem: Von einigen für Automobil-Fans großartigen Fahrzeugen wussten die Macher bereits vergangenen Donnerstag zu berichten. Wie Pia Heim berichtete, wird sich ein Alfa Romeo Touring Spider vom Ende der 1950er Jahre auf dem Marktplatz präsentieren. Die Besonderheit an diesem Wagen ist, dass der Großteil der 3500 gebauten Exemplare auf dem amerikanischen Markt gelandet sei und lediglich eine Handvoll Autos den Weg nach Deutschland gefunden habe.

Während die Veranstalter mit rund 150 Fahrzeugen rechnen und bereits "Windeln" für die alten Schätzchen besorgt haben, um ja keinen Ölfleck auf dem neuen Fußgänger-Granit zu hinterlassen, kommen Besucher neben dem Schauen auch sonst auf ihre Kosten. Zusätzlich zu einer möglichen Mitfahrt im Oldtimer können Interessierte gegen eine kleine Gebühr auch Rundfahrten im alten Saurer-Bus unternehmen. Da kommt dann mit Sicherheit das echte Reise-Feeling vergangener Tage auf.

Der Oldtimer-Tag

Der Oldtimer-Tag am Sonntag, 19. August, startet offiziell um 10.30 Uhr auf dem Marktplatz. Oldtimer-Besitzer und -Fahrer können ohne Voranmeldung und ohne Startgeld zu dem Treffen kommen. Während die Ausfahrt für 13 Uhr geplant ist, können Besucher ebenfalls kostenlos und ab dem offiziellen Start am Vormittag die automobilen Schätze besichtigen. Das Ende des Oldtimertags ist für 16.30 Uhr vorgesehen.

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