Manz AG erwirtschaftet einen Rekordumsatz

Mit einer Steigerung um 44,6 Prozent auf 266,2 Millionen Euro erreichte die Manz AG 2013 den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte.

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Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender der Manz AG, blickt zuversichtlich ins laufende Jahr. Foto: Archiv

Vergangenes Jahr hat Manz den Turnaround geschafft, im Geschäftsjahr 2013 erwirtschaftete die AG mit über 266 (Vorjahr: 184,1) Millionen Euro einen Rekordumsatz. Gleichzeitig gelang es, die Profitabilität deutlich zu verbessern. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) betrug 27,0 (-10,8) Millionen Euro, die Ebitda-Marge lag bei rund 10 Prozent. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) betrug 3,1 (-30,7) Millionen Euro. Unter Berücksichtigung des Finanzergebnisses resultierte ein Vorsteuerergebnis (EBT) von 134 000 (-32,4 Millionen) Euro.

Angesichts der positiven Auftragsentwicklung in den ersten Monaten 2014, den guten Aussichten fürs laufende Jahr und der unveränderten Zielsetzung, eine schlüsselfertige CIGS-Produktionslinie zu verkaufen, zeigt sich Manz optimistisch, diese operative Stärke ausbauen zu können. So erwartet der Vorstand 2014 ein starkes Umsatzwachstum bei deutlich verbessertem Ergebnis vor Zinsen und Steuern.

"In allen drei strategischen Geschäftsbereichen sehen wir sehr gute Voraussetzungen, um das Umsatz- und Ertragswachstum auch 2014 fortsetzen zu können. Aus der Displaybranche haben wir in den letzten Monaten bereits Auftragseingänge von rund 95 Millionen Euro verzeichnen können, nachdem die Auftragslage im letzten Quartal 2013 insgesamt noch etwas schwächer ausgefallen war", kommentiert Dieter Manz, Vorstandsvorsitzender und Gründer der Manz AG.

Die Nachfrage nach Smartphones und Tablets sei weiterhin sehr hoch, sagte Manz, der zudem positive Impulse bei Flat-Panel-Displays erwartet. Im Geschäftsbereich Battery will sich Manz zeitnah durch eine Akquisition gezielt verstärken. Durch Aufträge aus dem Bereich Premium Consumer Electronics sowie mittelfristig durch die Marktbelebung der Elektromobilität erhofft sich der Vorstandsvorsitzende deutlich positive Impulse. Und auch im Solarbereich erwartet Manz "aufgrund der steigenden Nachfrage nach Solarmodulen auf dem Endkundenmarkt für 2014 großes Upside-Potenzial".

Nach Geschäftsbereichen entfiel der größte Umsatzanteil 2013 mit 172,5 (111,3) Millionen Euro auf den Bereich Display - ein Wachstum von 55,1 Prozent. Mit dem Verkauf von Produktionsanlagen für die Herstellung von Lithium-Ionen-Batterien erzielte Manz einen Umsatz von 9,1 (14,5) Millionen Euro. Auf den Bereich Solar entfielen 10,4 (16,4) Millionen Euro, was einem Umsatzanteil von 3,9 Prozent entspricht. Das Segment Leiterplatten/OEM erwirtschaftete einen Umsatz von 56,4 (25,9) Millionen Euro. Die positive Entwicklung spiegelt die Ausweitung der OEM-Fertigung von Anlagen für die Halbleiterindustrie unter effizienter Nutzung der durch ausgebliebene Solaraufträge freien Kapazitäten am Standort Slowakei wider.

Positiv entwickelte sich die Finanzlage der Manz AG. "Gemessen an der Nettoverschuldung sind wir bei liquiden Mitteln in Höhe von 64,7 Millionen Euro und bestehenden Finanzverbindlichkeiten von 65,0 Millionen Euro zum 31. Dezember 2013 nahezu schuldenfrei. Zudem ist es uns gelungen, unseren operativen Cashflow deutlich auf 22,5 Millionen Euro zu steigern", sagte Finanzvorstand Martin Hipp.

Info Der vollständige Geschäftsbericht 2013 kann unter www.manz. com im Bereich "Investor Relations" heruntergeladen werden.

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