Landesregierung unterstützt NMI-Forschungsprojekt

Die Ministerium für Finanzen und Wirtschaft unterstützt das Forschungsprojekt "Künstliche Mikroorgane" mit insgesamt 500 000 Euro.

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Für das gemeinsame Forschungsprojekt "Künstliche Mikroorgane" erhalten das Naturwissenschaftliche und Medizinische Instituts (NMI) und das Institut für Mikro- und Informationstechnik in Villingen-Schwenningen 500 000 Euro aus dem Topf des Finanz- und Wirtschaftsministeriums. Dies teilten die beiden Reutlinger Landtagsabgeordneten Nils Schmid (SPD) und Thomas Poreski (Grüne) mit.

"Wir fördern dieses Vorhaben, weil mit den Forschungsergebnissen Kosteneinsparungen in der frühen Entwicklungsphase neuer Arzneimittelwirkstoffe möglich werden", sagte Schmid. Mit dem Projekt soll eine Plattform für Mikroorgane und komplexere Zellsysteme entwickelt werden. Damit sollen neue und zuverlässigere Testsysteme für Wirkstoffe bei der Entwicklung neuer Arzneimittel bereitgestellt werden können. Solche Testsysteme können bereits in einer frühen Phase belastbare Erkenntnisse zur Sicherheit und Wirkung potenzieller Wirkstoffkandidaten geben. Dadurch lassen sich beispielsweise Tierversuche erheblich reduzieren und Kosten einsparen. "Das ist Nachhaltigkeit, wie wir sie uns vorstellen: Spitzenforschung, die dazu dient, Tierversuche in der Entwicklung neuer Medikamente überflüssig zu machen", freute sich ebenfalls Poreski.

Das HSG-IMIT (Instituts für Mikro- und Informationstechnik) betreibt seit 1988 angewandte Forschung und Entwicklung im Bereich der Mikrosystemtechnik. An seinem Stammsitz in Villingen-Schwenningen und der Außenstelle Freiburg beschäftigt es derzeit 130 Wissenschaftler und Ingenieure.

Das NMI betreibt anwendungsorientierte Forschung an der Schnittstelle von Bio- und Material-wissenschaften. Es verfügt über breite, interdisziplinäre Kompetenzen in Geschäftsfeldern Pharma/Biotechnologie, Biomedizintechnik und Oberflächen-/Grenzflächentechnologie. Seit seiner Gründung 1985 hat es sich zu einer soliden Brücke zwischen Grundlagenforschung und Wirtschaft entwickelt.

Im Geschäftsbereich Pharma und Biotechnologie unterstützt das NMI die Entwicklung neuer Medikamente. In der Biomedizintechnik geht es dabei um Zukunftstechnologien wie die Regenerative Medizin und Mikromedizin für neue diagnostische und therapeutische Ansätze.

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