Künstler: Merkblatt zur Sozialabgabe

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Auch Handwerksunternehmen können grundsätzlich verpflichtet sein, die Künstlersozialabgabe zu zahlen, wenn sie künstlerische oder publizistische Leistungen einkaufen. Die Voraussetzungen für die Abgabepflicht sind kompliziert. Wie ein Handwerksbetrieb prüfen kann, ob er abgabepflichtig ist, wird in einem Merkblatt des Zentralverbandes des deutschen Handwerks (ZDH) zusammengefasst und erläutert, heißt es in einer Mitteilung.

In der Regel entsteht Abgabepflicht in Handwerksbetrieben bei Aufträgen im Bereich der Eigenwerbung und Öffentlichkeitsarbeit. Konkret können dies typischerweise Aufträge zur Erstellung oder Überarbeitung der Internetseite des Unternehmens, die Erstellung von Werbebroschüren, -flyern, aber auch die Unterhaltung auf einem Firmenfest (Musikband, Alleinunterhalter) sein.

Allerdings führen nicht alle Aufträge in diesem Bereich zur Abgabepflicht. Voraussetzung ist, dass sie an selbstständig Tätige erteilt werden. Als solche gelten aber nicht nur gewerblich Tätige, sondern auch Personen, die diese Tätigkeit "nebenher" ausüben. Andererseits gibt es eine "Bagatellgrenze": Verwerter mit einem nur geringen abgabepflichtigen Auftragsvolumen von weniger als 450 Euro im Jahr sind von der Zahlung der Abgabe ab 2015 befreit. Das vollständige Merkblatt findet man unter bit.ly/merkblatt_ksk.

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