Kreative Häppchen zum Fest

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Zehn Jahre sind sie jetzt beisammen, sie gehören zur Mentorenwerkstatt – und die Pfullinger kennen sie vor allem auch wegen des „Lebendigen Adventsklanders“. Der feiert heuer ebenfalls seinen zehnten Geburtstag. Dessen umfangreiches Programm liegt nun wieder vor – jeden Tag gibt es eine Veranstaltung.

Wer hatte eigentlich die Idee, das Rathaus mit illuminierten Lebkuchenherzen zu versehen? Und wie war das noch einmal mit dem Event, als der Klostersee in Flammen stand? Die  Frauen von der Mentorenwerkstatt und ihre zahlreichen Helfer brachten es von der ambitionierten Idee bis hin zur Umsetzung.

Ein Dutzend Frauen hatte Ende 2006 eine umfangreiche Mentorenausbildung gemacht. Den Impuls dafür gab Theo Brenner vom damaligen Bürgerbüro. „Die Ausbildung war sozusagen unser Lehr- und Meisterstück“, erinnert sich Monika Tischer. Mit von der Partie waren bei der Gründung der Mentorenwerkstatt, die heute ausschließlich aus Frauen besteht, neben Brenner auch Reinhold Maier und der ehemalige Schloss-Schule-Rektor Dietrich Bosch. Es gab eine „Stabsstelle Bürgerengagement und Freiwilligendienste“, die die Ausbildung ebenso förderte wie die Stadt Pfullingen. Auch das Sozialministerium des Landes und die Landesstiftung Baden-Württemberg engagierten sich.

Es galt fürderhin in dieser ehrenamtlichen Tätigkeit  „gut vernetzt zu sein – und der Lebendige Adventskalender ist ja heute ein Selbstläufer“, so Annette Herrmann – auch sie eine treibende Kraft beim Organisieren der adventlichen Angebote. Jedenfalls will sich niemand mehr Pfullingen ohne diese Treffen in der Vorweihnachtszeit vorstellen.

Ebenfalls seit zehn Jahren aktiv sind der Gospeltrain Willmandingen und Martin Fink vom Geschichtsverein als versierter Stadtführer. Die kleinen Waldwichtel aus dem Kindergarten im Tannenwald waren schon beteiligt, es gab Alphornbläser, Theater- und Ballett-Aufführungen, den Klassiker Feuerzangenbowle – und schließlich kamen zum Treffen und Essen mit Flüchtlingen zuletzt über 100 Menschen. Bei allem, auf diese Feststellung legen die Frauen großen Wert, sei der Adventskalender nicht etwa nur für ältere Leute.

Das wird auch deutlich beim Blick in das aktuelle Programm, das fast überall in der Stadt zu haben ist, im Rathaus (Info-Punkt) ebenso wie in den Kirchen. In Arztpraxen liegt es auch aus, genauso in den Geschäften und in der Stadtbücherei und in den Arztpraxen. Plakate sind an den jeweiligen Veranstaltungsorten zu finden.

Kreative Häppchen bis zum Fest: Türchen für Türchen gibt es wieder interessante Dinge zu entdecken. Am Donnerstag, 1. Dezember, ist der Auftakt mit  dem Kulturschaffenden Klaus Tross im Bauralada unter den Rathausarkaden. Am Samstag, 10. Dezember, beispielsweise begeben sich Interessierte ab 15 Uhr – Treffpunkt ist der Marktbrunnen – mit Waltraud Pustal vom Geschichtsverein auf die Spuren historischer Mühlen in der Stadt.

Ob das „Weggentaler Kripple“ mit Elsbeth Pasternacki, meditative Tänze mit Heide Goedecke oder der Schülerladen „Puls“ mit den „Golden Girls“: Für alle Menschen in Pfullingen werden sich jede Menge spannende oder besinnliche Angebote finden. „Weihnachten International“ wird am Mittwoch, 7. Dezember, ab 18 Uhr in der Schloss-Schule gefeiert.

Mit ihrem Engagement und ihren Erfahrungen könnten die Bürgermentoren sehr wohl vorbildhaft in das Leben der Stadt hineinwirken, sagte der einstige Schirmherr des Lebendigen Adventskalenders, Altbürgermeister Rudolf Heß. Seit Juli traf sich das siebenköpfige Organisationsteam, um die Veranstaltungsreihe vorzubereiten. Mit dazu gehören auch Karin Seelhorst, Gunhild Auer, Eva-Maria Gümbel, Doris Bartsch und Waltraud Jeurissen.

Info Wer übrigens Heiligabend in Gesellschaft verbringen möchte, kann sich für den 24. Dezember um 18 Uhr ab sofort beim Pfullinger Bürgertreff, ☎ 5148897, anmelden.

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