Kellerbrand in der Robert-Koch-Straße

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Die Freiwillige Feuerwehr Eningen war am Samstag um 18.05 Uhr zu einem gemeldeten Zimmerbrand in einem Mehrfamilienhaus in der Robert-Koch-Straße gerufen worden. Da bereits auf der Anfahrt eine Rauchentwicklung erkennbar war, wurden weitere Einsatzkräfte umgehend nachalarmiert.

Die Einsatzkräfte stellten vor Ort eine starke Rauchentwicklung im gesamten Gebäude  fest, ausgehend von einem Brand in einem Kellerraum. Als Erstes übernahm ein Trupp mit Atemschutzgeräten die Brandbekämpfung im Bereich des Kellers. Zeitgleich hatten sich im rückwärtigen Teil des Gebäudes drei Personen auf verschiedene Balkone geflüchtet. Diese wurden mit tragbaren Leitern gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Eine Bewohnerin wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung vorsorglich in ein Krankenhaus gebracht. Bereits 30 Minuten nach den ersten Notrufen wurde „Feuer aus“ gemeldet. Die Nachlösch- und Aufräumungsarbeiten gestalteten sich allerdings schwierig, da trotz starken Belüftungsmaßnahmen eine erhöhte Kohlenmonoxid-Konzentration im Haus gemessen wurde.

In Absprache mit der Polizei wurde daher das gesamte Gebäude für unbewohnbar erklärt. Die betroffenen Familien kamen bei Verwandten oder in einem Hotel unter.

Laut ersten Ermittlungen der Polizei hat ein technischer Defektes an einem elektrischen Gerät im Untergeschoss den Brand ausgelöst. Zur Schadenshöhe konnte die Polizei gestern noch keine Angaben machen.

Die Arbeiten der Feuerwehrleute zogen sich noch bis in die Nachtstunden hin. Die Feuerwehr Eningen war mit sechs Fahrzeugen und insgesamt 35 Mann im Einsatz. Ebenfalls vor Ort waren zwölf Einsatzkräfte des Rettungsdienstes und des DRK Ortsvereins Eningen sowie vier Polizeibeamte.

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