Kein Ei gleicht dem anderen

Am Dienstag, 24. Februar, startet die neue Brutsaison im Naturkundemuseum mit großer Begleitausstellung rund um Küken, Eier, Nester und eierlegende Tiere, heißt es in einer Museums-Mitteilung.

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Interessierte Kinder: Mit großformatigen Modellen und Animationen wird gezeigt, was im Ei passiert.  Foto: 

21 Tage braucht das Huhn für seine Entwicklung, dass die ersten Küken Mitte März im Museum schlüpfen. Wie sie sich aus dem Ei pellen, lässt sich im Schaubrüter genau beobachten. Das ist stundenlange Schwerstarbeit. Aber schon Tage vorher ist da einiges los. Es wird geruckelt und gepiepst, denn die Küken verständigen sich bereits im Ei über die beste Zeit zum Schlupf.

Was im Schaubrüter passiert, wird zudem per Video auf einen Großbildschirm übertragen. Je nach Rasse kommen unterschiedlich gefärbte und verschieden große Küken zur Welt, die ihre ersten Tage in zwei Laufarenen im Museum verbringen. Bis es soweit ist, lohnt sich ein Besuch der Begleitausstellung. Mit großformatigen Modellen und Animationen wird gezeigt, was im Ei passiert und wie sich in nur wenigen Tagen aus einem unscheinbaren Ei ein äußerst komplexes Lebewesen entwickelt. Doch nicht nur Hühner legen Eier und entgegen dem weit geflügelten Wort, gleicht kein Ei dem anderen. Auch Nester gibt es nach allen Regeln der Baukunst und bei der Wahl ihrer Nistplätze nutzen Vögel die unterschiedlichsten Nischen.

Die Aktion läuft bis einschließlich 12. April. Der Eintritt ist frei. Gruppen wie Kindergärten oder Schulklassen werden gebeten, ihren Besuch im Museum anzumelden unter Telefon: (07121) 303 20 22. Das Naturkundemuseum am Weibermarkt 4 ist geöffnet: dienstags bis samstags 11 bis 17 Uhr, donnerstags 11 bis 19 Uhr, Sonn- und Feiertage 11 bis 18 Uhr. Karfreitag bleibt das Museum geschlossen.

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