Kampfjets verursachen Knall

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250 Anrufe innerhalb von nur 30 Minuten gingen am Samstagabend allein beim Polizeipräsidium in Reutlingen ein. Zwei ungewöhnlich laute Knallgeräusche hatten die Leute erschreckt. Verursacher waren zwei Düsenjäger, die mit Überschallgeschwindigkeit anflogen.

Die beiden Abfangjäger der Bundeswehr haben eine koreanische Passagiermaschine des Typs Boeing 777 der Corean Air zum Flughafen Stuttgart begleitet. Der Funkkontakt zu der Maschine, die sich auf dem Weg von Seoul nach Zürich befand, war abgebrochen, weshalb die Flugsicherung die Kampfjets alarmierte.

Wie sich später in Stuttgart herausstellte, war das Funkgerät der koreanischen Maschine defekt. 211 Passagiere, welche eigentlich nach Zürich wollten, mussten die Nacht in Gebäuden des Flughafens verbringen. Es habe keine ausreichenden Hotelkapazitäten gegeben, Busse konnten wohl nicht organisiert werden, wie eine Flughafen-Sprecherin sagte. Ein Weiterflug mit einer anderen Maschine war ohnehin nicht mehr möglich, da in Stuttgart wegen des Nachtflugverbots der letzte Start nicht nach 23 Uhr erfolgen darf.

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