Jetzt ist das Gremium komplett

Wer mit einer kurzen Zusammenkunft gerechnet hatte, der wurde bei der zweiten Jugendgemeinderatssitzung eines Besseren belehrt.

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Über eine Stunde Zeit nahmen sich die Jungpolitiker am Montagabend, um ihre ersten Projekte auf den Weg zu bringen. Auch personelle Angelegenheiten standen noch einmal auf der Agenda.

So manchem mag der Beginn der Sitzung, die zum ersten Mal vom neuen Vorsitzenden Johannes Wendelstein eröffnet wurde, wie ein Déjà-vu erschienen sein. Wie bereits vor wenigen Wochen in der konstituierenden Versammlung, erhoben sich die Anwesenden, feierlich wurde die Verpflichtungsformel gesprochen und anschließend drehte Bürgermeister Michael Schrenk eine Runde um den Ratstisch und schüttelte Hände. Der neuerliche Anlass war, dass zwei der Jugendräte, die beim letzten Mal verhindert waren, offiziell in ihr Amt eingeführt wurden. Mit Linda Brandner und Momo-Sophie Scheffold sowie den beiden Schulvertreterinnen des Friedrich-Schiller-Gymnasiums Anna Volk und Kiara Gärtner ist der Pfullinger Jugendgemeinderat nun endlich komplett.

Mit viel Liebe fürs Detail widmete sich das 17-köpfige Gremium daraufhin der Neugestaltung des eigenen Logos. Johannes Wendelstein und Tobias Schwarz hatten sich bereits mit einem Grafiker zusammengesetzt und präsentierten ihren Mitstreitern drei Vorschläge und verschiedene Schriftzüge. Auch das bisherige Logo der Initiative stand noch einmal zur Auswahl. Nach langer Diskussion einigte man sich auf eine schlichte, aber aussagekräftige" Variante, wie Wendelstein resümierte. Die zweidimensionale Darstellung des Schönbergturms soll nun mit einem auffälligen Schriftzug versehen werden, der gemeinsam mit dem Logo die Pfullinger Stadtfarben widergibt. Wie das im Detail aussehen wird, wollen die Jugendgemeinderäte erst nach einem weiteren Besuch beim Grafiker entscheiden. Von einer allzu "wilden" Schriftart wird man allerdings wohl eher absehen. Das könnte schnell - da waren sich alle Anwesenden einig - jener Kunst ähneln, die man eher an den Wänden abgelegener Bahnhofsecken vermuten würde.

Nach dieser Dreiviertelstunde voller Farben, Strichdicken und Schriftoptionen planten die Jungpolitiker ihren ersten öffentlichen Auftritt, der sie am Freitag in der kommenden Woche auf die "Beratungs-Börse Jugendthemen" führen wird. Der von der Schulsozialarbeit veranstaltete Vormittag in der FSG-Mensa soll Schülerinnen und Schülern der neunten Klassen aus Pfullingen, Eningen und Unterhausen einen Überblick geben, welche Ansprechpartner für sie bei Fragen und Problemen unterschiedlichster Art zur Verfügung stehen.

Auch der Jugendgemeinderat will sich dort präsentieren und gleichzeitig die Gelegenheit nutzen, die Wünsche der lokalen Jugend abzufragen und das eigene Netzwerk auszubauen.

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