Inszenieren und spielen im Zeichen des Neubaus

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Die Zeit drängt: Spätestens zur Eröffnung am 19. Januar 2018 soll die intensiv diskutierte Fassade am Theaterneubau dran sein.  Foto: 

„Im Jahr 2016 gab es nur eine große Inszenierung. Diese fand nicht in den Theateräumlichkeiten statt und nannte sich Theaterneubau. Für die Mitarbeiter bedeutete das eine hohe ungewohnte und zusätzliche Arbeitsbelastung mit wechselnden Akteuren und sich ständig ändernden Drehbüchern.“ So lautet der wichtigste Satz im Lagebericht des Tonne-Theaters für 2016.

Immer wenn es darum geht, den Jahresabschluss der gemeinnützingen Gesellschaft Theater Reutlingen Die Tonne festzustellen, befasst sich der Finanzausschuss mit dem Theater. Es geht hier  nicht um Inszenierungen, sondern um Bilanzen und Zahlen. Schließlich war die Stadt auch 2016 der mit Abstand größte Zuschussgeber.

„Wir haben das Jahr auf ganz befriedigende Art und Weise abgeschlossen“, sagte Tonne-Verwaltungsleiter Matthias Schmied im Ausschuss. Die gGmbH erwirtschafte 2016 Umsatzerlöse von 1,095 Millionen Euro: Trotz geringerer Umsätze aus dem Kartenverkauf lagen die Erlöse aus dem Theaterbetrieb bei 181 000 Euro, die Zuschüsse von Stadt (568 200 Euro), Kreis (58 050 Euro) und Land (190 000 Euro) sowie sonstige Einnahmen spülten insgesamt 984 000 Euro in die Kasse. Darin enthalten ist auch ein Landeszuschuss über 30 000 Euro für das Projekt „Die Blinden“ der Theatergruppe der Menschen mit Behinderungen.

Unterm Strich blieb ein Überschuss von 47 021 Euro. Der Sanierungseuro, der geringer als 2015 ausfiel, 14 658 Euro ausmachte, solle in die Gewinnrücklage fließen, der restliche Überschuss auf das Jahr 2017 vorgetragen werden, empfahl der Ausschuss der Gesellschafterversammlung. Ebenfalls empfohlen wurde, Geschäftsführung und Verwaltungsrat für das Jahr 2016 zu entlasten.

Aus den Reihen des Ausschusses gab es viel Lob für das Tonne-Team dafür, dass es trotz des Neubaus den vollen Theaterbetrieb stemmen konnte, wie Grünen-Fraktionssprecherin Gabriele Janz sagte. CDU-Stadtrat Andreas vom Scheidt empfahl, „einen Strich zu ziehen und zu schauen, was sich auf den Höhen der Stadt entwickelt“. Matthias Schmied warf ebenfalls einen Blick in die Zukunft, die offiziell mit der Einweihung am 19. Januar 2018 beginnen wird. „Es wird ein wunderbares Theater“.

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